60. Nordische Filmtage

Die Preise

Logo der 60. Nordischen Filmtage

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Lübeck. NDR-Filmpreis

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Der mit 12 500 Euro höchste dotierte Spielfilmpreis wird seit 1990 an einen "Spielfilm von besonderer künstlerischer Qualität" verliehen. Er soll "in einer eigenständigen schöpferischen Sprache die Gesellschaft widerspiegeln und ästhetisch wie inhaltlich neue Perspektiven eröffnen".

Publikumspreis der "Lübecker Nachrichten"

Der traditionsreichste Preis des Festivals wurde 1979 von den "Lübecker Nachrichten" gestiftet und 1993 mit einem Preisgeld dotiert, das heute 5000 Euro beträgt. Zuschauerinnen und Zuschauer entscheiden per Stimmzettel über die Preisvergabe an einen Spielfilm des Wettbewerbs.

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Preis des Freundeskreises für das Beste Spielfilmdebüt

Zum 60. Jubiläum loben die Nordischen Filmtage Lübeck erstmals einen Preis für den Film-Nachwuchs aus. Der neue "Preis für das Beste Spielfilmdebüt" ist mit 7500 Euro dotiert und wird vom Freundeskreis der Nordischen Filmtage Lübeck gestiftet.

Die Auszeichnung soll helfen, den Film-Nachwuchs noch besser zu unterstützen, und Mut machen, interessante Stoffe und Geschichten im Spielfilmformat auf die Leinwand zu bringen.

Baltischer Filmpreis für einen nordischen Spielfilm

Die Filmschaffenden aus den baltischen Republiken stifteten 1991 ihren Filmpreis für einen herausragenden Spielfilm aus den nordischen Ländern. Seit 2017 ist der Preis mit einem Preisgeld von 2.500 Euro ausgestattet.

Im vergangenen Jahr gewann "Thelma" (Norwegen) von Joachim Trier

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Kirchlicher Filmpreis Interfilm

Der Kirchliche Filmpreis Interfilm wird seit 1996 an einen Spielfilm vergeben, „der sich durch künstlerische Qualität auszeichnet und ein menschliches Verhalten oder Zeugnis zum Ausdruck bringt, das mit dem Evangelium in Einklang steht, oder die Zuschauer für spirituelle, menschliche oder soziale Fragen und Werte sensibilisiert“. Der Preis ist seit 2017 mit 5.000 Euro dotiert, gestiftet vom Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg.

Im vergangenen Jahr gewann "Das Entschwinden" (Niederlande/Norwegen) Boudewijn Koole.

Dokumentarfilmpreis der Lübecker Gewerkschaften

Der Deutsche Gewerkschaftsbund verleiht einen Filmpreis für einen "gesellschaftspolitisch besonders engagierten Film" aus dem Dokumentarfilmprogramm des Festivals. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. Dieser Preis wird von den in Lübeck vertretenen Gewerkschaften verliehen.

Im vergangenen Jahr gewann "Siedepunkt" (Finnland) von Elina Hirvonen.

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Kinderjury-Preis des Radisson Blu Senator Hotels

Der Preis der Kinderjury wurde 1998 vom schleswig-holsteinischen Jugendministerium ins Leben gerufen. Die diesjährige Kinderjury besteht aus zwei Jungen und zwei Mädchen: Moritz (11), Oscar (12), Lina (11) und Emily (11). Alle vier besuchen Lübecker oder Schulen in der Region.

Die jüngsten Juroren werden während des Festivals alle elf Kinderfilme sichten. Dann wählen sie gemeinsam den Film aus, der ihnen am besten gefällt. Dieser erhält in der Filmpreisnacht am Sonnabend, 3. November, den Kinderjury-Preis. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert ist und wird vom Radisson Blu Senator Hotel gestiftet. Den Lieblingsfilm der Kinderjury zeigt das Festival in diesem Jahr erstmals auch in der Wiederholung am Sonntag, den 4.11., um 13.30 Uhr im CineStar 1.

Im vergangenen Jahr gewann „Kidnapping“ (Dänemark) von Frederik Meldal Nørgaard.

Kinder- und Jugendfilmpreis der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung

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Dieser 1983 von den Nordischen Filminstituten gestiftete Preis wird seit 1993 als Kinder- und Jugendfilmpreis verliehen. Mit ihm wird die beste skandinavische Produktion dieses Genres ausgezeichnet, das bereits seit 1979 ein fester Bestandteil der Nordischen Filmtage Lübeck ist. Seit 2008 stattet die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck den Kinder- und Jugendfilmpreis mit einem Preisgeld von 5000 Euro aus.

Im vergangenen Jahr gewann „Ab in den Himmel“ (Schweden) von Petter Lennstrand.

CineStar-Preis

Die CineStar Gruppe vergibt bei den Nordischen Filmtagen Lübeck den Preis für den besten in Norddeutschland produzierten Kurzfilm im Filmforum. Der CineStar-Preis wurde 2012 zum ersten Mal verliehen und ist seit 2018 mit 5000 Euro dotiert.

Im vergangenen Jahr gewann „Watu Wote“ (Deutschland) von Katja Benrath, Deutschland 2017.

taf

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