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Großfeuer Nusse

Feuer vernichtet Anbau eines Bauernhauses – Schafe gerettet

Großfeuer in Nusse in der Kirchenstraße. Der Anbau eines Bauernhauses brennt lichterloh.

Großfeuer in Nusse in der Kirchenstraße. Der Anbau eines Bauernhauses brennt lichterloh.

Nusse. Ein Feuer hat in der Nacht zum Montag den Anbau eines landwirtschaftlichen Wohn- und Wirtschaftsgebäudes in Schutt und Asche gelegt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Besitzer konnten aber noch vier Schafe vor den Flammen retten und in Sicherheit bringen.

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80 Feuerwehrleute im Einsatz

Etwa 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Nusse, Ritzerau, Kühsen und Mölln waren im Einsatz, nachdem sie gegen 2.13 Uhr von der Leitstelle aus dem Schlaf gerissen wurden. Als die erste Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, stand der Anbau des großen Bauernhauses bereits in Vollbrand. Eine Wasserversorgung vom nahen Nusser See wurde aufgebaut. Über mehrere Strahlrohre wurden die Flammen von drei Seiten bekämpft.

Die Schafe wurden gerettet

Allerdings konnten die Männer und Frauen der Feuerwehren nicht verhindern, dass der Anbau bis auf die Grundmauern niederbrannte. In dem Anbau soll Brennholz gelagert worden sein und es waren eben auch vier Schafe dort untergebracht. Die wurden aber noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

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Das große Bauernhaus wurde geschützt

Der scharfe Wind fachte die Flammen immer wieder an, sodass die Feuerwehrleute nur unter Atemschutz vorgehen konnten. „Wichtig war, dass wir das große Bauernhaus schützen konnten“, sagte Nusses Gemeindewehrführer Alexander Vogt, der die Einsatzleitung hatte. Die Einsatzkräfte hatten ihr Augenmerk auch durchaus auf die Kirche gerichtet, die schräg gegenüber der Einsatzstelle liegt. Doch die Funken flogen nicht in Richtung Gotteshhaus sondern nach rechts in Richtung des Nusser Sees.

Nach etwas mehr als einer Stunde war das Feuer gelöscht. Die Polizei nahm noch während der Löscharbeiten ihre Ermittlungen auf. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Jens Burmester

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