Erneut haben die ehrenamtlichen Paläontologen in Groß Pampaus Tongrube Wirbel und Rippen eines Bartenwals entdeckt, der vor elf Millionen Jahren gelebt hatte.
Groß Pampau. Ungeachtet aller laufender Auseinandersetzungen um die künftige Präsentation der Groß Pampauer Knochen und Fossilien lässt sich das Grabungsteam nicht aus der Ruhe bringen und setzt seine ehrenamtliche Arbeit in der Tongrube fort. Jetzt wurde dabei auch erneut ein Walskelett entdeckt. Das Team stieß auf einen Knochensplitter – und wo Splitter sind, sind auch Knochen: Diese alte Weisheit der Paläontologie bewies sich erneut.
„Wir haben mittlerweile sieben Wirbel und einige Rippenteile geborgen. Weitere dürften hier im Nahbereich liegen“, erklärt Grabungsleiter Gerhard Höpfner. Er geht davon aus, dass es sich um die Überreste eines größeren Bartenwals handelt. Höpfner: „Die Wirbel der Bartenwale, die wir zuletzt entdeckt hatten, waren kleiner, die Tiere waren damals etwa sechs Meter lang.“