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Patenschaften in Mölln

Insektenfreundliche Beete: Möllner gärtnern, Stadt bezahlt

Renate Föhr (zweite v. links) und ihre Mitstreiter haben insektenfreundliche Beete in der Brummelbrede angelegt. Stadtgärtner Karl Kinz (hinten links) und Bürgermeister Jan Wiegels (hinten rechts) halfen finanziell oder technisch bei der Umsetzung.

Renate Föhr (zweite v. links) und ihre Mitstreiter haben insektenfreundliche Beete in der Brummelbrede angelegt. Stadtgärtner Karl Kinz (hinten links) und Bürgermeister Jan Wiegels (hinten rechts) halfen finanziell oder technisch bei der Umsetzung.

Mölln.Renate Föhr ist ein bisschen stolz. Denn die vergangenen Wochen waren von harter Gartenarbeit geprägt. Mit Beratung der Vereinskollegen des Naturgarten e.v. aus Umlandgemeinden hat sie in ihrer Straße Brummelbrede in der Möllner Waldstadt mit Totholz, Steinen und bestimmten Pflanzen insektenfreundliche Beete geschaffen. Der Bereich Stadtgrün um Leiter Karl Kinz hat mit schwerem Gerät wie Baggern sowie mit der Finanzierung des Materials ausgeholfen. Zur Einweihung kam jetzt auch Bürgermeister Jan Wiegels.

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Insektenfreundliche Beete in Mölln

Insektenfreundliche Beete in Mölln

„Wir nehmen den Trend auf, das Bürger sich mehr insektenfreundliche Bereiche wünschen“, sagte Karl Kinz jetzt bei der Einweihung der Beete. „Die Grasflächen sahen vorher trist aus und wurden zum Parken benutzt“, sagt Renate Föhr. Es habe sie gestört, dass keinerlei Leben zu sehen war. Nun hofft sie, dass sich in Kürze viele Insekten blicken lassen, wenn die ausgestreuten Wildblumen in den verschiedenen Beeten, die am Rande eines Kreisverkehrs liegen, erblühen. Später soll auch der Kreisverkehr bepflanzt werden. Nun heißt es erst einmal den Muskelkater überwinden und nach harter Arbeit entspannen.

Garten der Vielfalt erwacht aus dem Winterschlaf

Bereits am Montag, den 8. April, trafen sich die ersten fleißigen Gartenbegeisterten, um den Frühling im Garten der Vielfalt einzuläuten. Die Gartensaison ist hiermit eröffnet:

Jeden Montag von 17 bis 19 Uhr öffnet der Garten der Vielfalt im Grambeker Weg 74, Mölln seine Pforten und kann von jedem besucht werden, der Spaß an der Gartenarbeit hat.

Kinder können sich, während die Eltern im Garten wühlen, an einer Schaukel austoben.

Der Garten der Vielfalt ist ein Projekt der Möllner Willkommenskultur, in dem gemeinsam mit anderen Garteninteressierten gepflanzt, geerntet oder einfach nur geklönt werden kann. Das Gartenteam freut sich über weitere Unterstützung. Wer noch alte Holzgartenmöbel hat, die zum Wegwerfen zu schade sind oder einen Rasenmäher, der noch funktioniert aber nicht mehr gebraucht wird, kann die Sachen gerne spenden.

Rückfragen an Cornelia Johns, Ehrenamtsbetreuerin und Sprecherin der Möllner Willkommenskultur, unter der

Telefonnummer 0173/316 67 44 oder E-Mail ehrenamtsbetreuung@stadt-moelln.de

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„Diese Interessengemeinschaft ist auf dem richtigen Weg“, erklärte Kinz. Er ist der Meinung, dass Bürger nicht nur fordern sollten, sondern auch anpacken. Seitdem er in Mölln ist, hat er in 20 Jahren viele Patenschaften zur Pflege diverser unterschiedlicher Grünflächen mit Anwohnern vereinbart. Derzeit sind es 120 Projekte.

Florian Grombein

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