Besuchermagneten: Schiffswracks in Museen

Das prächtige, schwedische Kriegsschiff „Vasa“ sank 1628 bei seiner Jungfernfahrt in der Stockholmer Bucht aufgrund von schweren Konstruktionsfehlern. Seine Erfolgsgeschichte begann 1961 nach der Bergung des ausgezeichnet erhaltenen Wracks. Zunächst wurde es 17 Jahre lang mit Polyethylenglycol besprüht und provisorisch ausgestellt. 1990 wurde das eigens gebaute Vasa-Museum eröffnet. Es ist heute das meistbesuchte Museum Schwedens.
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Das prächtige, schwedische Kriegsschiff „Vasa“ sank 1628 bei seiner Jungfernfahrt in der Stockholmer Bucht aufgrund von schweren Konstruktionsfehlern. Seine Erfolgsgeschichte begann 1961 nach der Bergung des ausgezeichnet erhaltenen Wracks. Zunächst wurde es 17 Jahre lang mit Polyethylenglycol besprüht und provisorisch ausgestellt. 1990 wurde das eigens gebaute Vasa-Museum eröffnet. Es ist heute das meistbesuchte Museum Schwedens.

Bis zum Fund der Bremer Kogge in der Weser im Jahr 1962 kannte man Koggen nur aus Hanse-Dokumenten und von mittelalterlichen Bildern. Bis Dokumentation, Restaurierung und Konservierung des um 1380 gebauten Schiffs abgeschlossen waren, dauerte es 38 Jahre. Seit dem Jahr 2000 ist die Bremer Kogge von 1380 im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven ausgestellt.
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Bis zum Fund der Bremer Kogge in der Weser im Jahr 1962 kannte man Koggen nur aus Hanse-Dokumenten und von mittelalterlichen Bildern. Bis Dokumentation, Restaurierung und Konservierung des um 1380 gebauten Schiffs abgeschlossen waren, dauerte es 38 Jahre. Seit dem Jahr 2000 ist die Bremer Kogge von 1380 im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven ausgestellt.

Das Nydamboot aus dem 4. Jahrhundert ist eine der Attraktionen des Archäologischen Landesmuseums in Schloss Gottorf in Schleswig. Das fast vollständig erhaltene, hochseetaugliche Ruderboot fand ein dänischer Archäologe 1863 im Nydam-Moor bei Sønderborg. Im Verlauf der jahrzehntelangen deutsch-dänischen Gebietskämpfe ging das Schiff in deutschen Besitz über.
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Das Nydamboot aus dem 4. Jahrhundert ist eine der Attraktionen des Archäologischen Landesmuseums in Schloss Gottorf in Schleswig. Das fast vollständig erhaltene, hochseetaugliche Ruderboot fand ein dänischer Archäologe 1863 im Nydam-Moor bei Sønderborg. Im Verlauf der jahrzehntelangen deutsch-dänischen Gebietskämpfe ging das Schiff in deutschen Besitz über.

Aus dem 17. Jahrhundert stammt das Schiffswrack, das seit seinem Untergang am Grund der Trave in Lübeck liegt. Im Juli 2022 präsentierten Forscher mit Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau (Foto) den Fund. Vom Schiff selbst ist nur der untere Teil des Rumpfes erhalten. Außergewöhnlich ist aber, dass ein Teil der Ladung erhalten ist – Baukalk, der vermutlich aus Südskandinavien geliefert wurde. Die Lübecker CDU hat für das Schiff schon ein eigenes Museum gefordert. Zunächst einmal muss das Wrack aber geborgen werden.
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Aus dem 17. Jahrhundert stammt das Schiffswrack, das seit seinem Untergang am Grund der Trave in Lübeck liegt. Im Juli 2022 präsentierten Forscher mit Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau (Foto) den Fund. Vom Schiff selbst ist nur der untere Teil des Rumpfes erhalten. Außergewöhnlich ist aber, dass ein Teil der Ladung erhalten ist – Baukalk, der vermutlich aus Südskandinavien geliefert wurde. Die Lübecker CDU hat für das Schiff schon ein eigenes Museum gefordert. Zunächst einmal muss das Wrack aber geborgen werden.

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