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Unterstützung:

Fast 3000 Euro für Lübecker Kinderkrebsstation

Prof. Dr. Thorsten Langer (v. l.)  mit Kristin Theißen, Lina Ullmann, Nadine Zeitz und Consuela Popko bei der Übergabe des Schecks.

Prof. Dr. Thorsten Langer (v. l.) mit Kristin Theißen, Lina Ullmann, Nadine Zeitz und Consuela Popko bei der Übergabe des Schecks.

St. Jürgen.Seit Dienstag ist der Spendentopf der onkologischen Kinderstation in Lübeck um 2808 Euro und 88 Cent reicher. Alles durch den kreativen Einfall von Kristin Theißen. Als sie und ihre Freundin Nadine Zeitz über deren Arbeit in der Klinik sprachen, kam ihr die Idee einer Verkaufsaktion, um den Erlös an die Station zu spenden.

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Aufruf bei Facebook

Auf Facebook startete sie einen Aufruf – 90 Sponsoren meldeten sofort ihre Unterstützung an. Im März versteigerte Kristin Theißen eine Woche lang die 98 selbst gemachten Sachen, aber auch Fußballkarten vom VfB Lübeck und einen Essensgutschein des Café Soulbeach in Timmendorfer Strand zusammen mit Kristin Theißens Bildern aus Steinen auf ihrer Internetseite.

„Das hat der Seele gut getan“, sagt sie im Gespräch mit Prof. Dr. Langer, Nadine Zeitz, Consuela Popko von der Uniklinik Lübeck und Lina Ullmann. Sie habe nicht mit einem solch hohen Erlös gerechnet.

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„Mutmacherbilder“ aus Steinen

Auf ihrer Internetseite www.stone-emotions.de bietet die Künstlerin Bilder mit Steinen an. „Steine haben etwas so Unendliches“, sagt sie. Im Austausch in der kleinen Runde bot sie außerdem an, ihre Bilder zum Verschönern der Station zur Verfügung zu stellen, „so als Mutmacherbilder“.

Als Kristin der Babysitterin ihres Kindes, Lina Ullmann davon erzählte, kam ihr selbst auch ein Einfall. Sie ging zu ihrem Lehrer am Ostseegymnasium und fragte kurzerhand, ob Lina dort selbst eine Geldsammelaktion starten könnte. Dieser Plan wurde in die Tat umgesetzt. Das Geld wurde in Spielwaren aus dem Geschäft ihrer Tante „Rote Zwerge“ investiert.

Neues Farbkonzept für die Station

„Die Spende soll nun in das Farbprojekt fließen“, so Nadine Zeitz, Krankenschwester in der onkologischen Kinderstation. Die Station soll in neuer Farbe erstrahlen und so ein schöner Begleiter durch eine schwere Zeit werden. In Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule probierte das Universitätsklinikum mithilfe von „Virtual-Reality“-Brillen verschiedene Farbkonzepte aus, die nun die Bedürfnisse der Patienten gezielter abbilden. Darüber hinaus solle der Wartebereich für die Kontrollen verschönert werden – zum Beispiel für Tische mit eingebauten Tablets, an denen die Kinder spielen können.

Judith Kaß

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