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Spendenaktion

Hilfe im Advent: LN-Leser spenden mehr als 68 700 Euro für Projekte gegen Einsamkeit

Katja Nowroth, Stine Nielandt, Parva Soudikani und Melanie Wienicke (v. l.) von der Freiwilligenagentur ePunkt danken den LN-Lesern, dass sie mit ihren Spenden für Hilfe im Advent ein starkes Zeichen gegen Einsamkeit setzen.

Katja Nowroth, Stine Nielandt, Parva Soudikani und Melanie Wienicke (v. l.) von der Freiwilligenagentur ePunkt danken den LN-Lesern, dass sie mit ihren Spenden für Hilfe im Advent ein starkes Zeichen gegen Einsamkeit setzen.

Lübeck.Für die große Aktion „Hilfe im Advent – Gemeinsam gegen einsam“ haben die Leserinnen und Leser der Lübecker Nachrichten bereits 68 760 Euro gespendet. Dank der enormen Spendenbereitschaft können jetzt viele ehrenamtliche Projekte gegen Einsamkeit unterstützt werden, die sich bei der Freiwilligenagentur ePunkt in Lübeck beworben haben. Auch Ministerpräsident Daniel Günter (CDU) dankt den Spendern für ihre Großzügigkeit.

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Ministerpräsident Daniel Günther dankt für die Spendenaktion

"Einsamkeit tut weh", sagt Daniel Günther, "sie macht den Körper und die Psyche krank. Schon vor der Pandemie war Einsamkeit schwer erträglich, doch Corona hat diese Not noch einmal verschärft." Nicht nur bei den älteren Menschen, auch immer mehr Jüngere fühlten sich durch die Krise vereinsamt, betont er. Doch schon kleine Maßnahmen und Gesten könnten helfen. Deshalb sei er "außerordentlich dankbar", dass die Lübecker Nachrichten dieses wichtige Thema aufgreifen und es zum Ziel der Hilfe im Advent gemacht haben, so Günther.

Laut Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, fühlen sich immer mehr Menschen einsam. Die Corona-Pandemie habe diese Not noch einmal verschärft, betont er.

Laut Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, fühlen sich immer mehr Menschen einsam. Die Corona-Pandemie habe diese Not noch einmal verschärft, betont er.

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Insgesamt hoffen 27 ehrenamtliche Initiativen auf Spenden. Die Entscheidung über die Vergabe der Gelder trifft die Freiwilligenagentur ePunkt Ende Januar. So lange bleiben die Spendenkonten geöffnet. „Wir sind sehr gerührt von der Spendenbereitschaft der LN-Leser. Damit setzen alle Spender ein starkes Zeichen gegen die Einsamkeit“, sagt Geschäftsführerin Stine Nielandt vom ePunkt.

In Lübeck haben sich elf Initiativen beim ePunkt beworben

In Lübeck kamen bei der Sparkasse zu Lübeck bisher 43 616 Euro zusammen. Auf Spenden hoffen in der Hansestadt nun elf Initiativen plus das Projekt Schnackbänke. Mit dabei sind Sportvereine, Hospizdienste, Jugendnetzwerke, Hilfen für Familien, Begegnungsangebote für ältere Menschen und vieles mehr. "Wir sehen immer wieder, wie wichtig das Thema ist und wie viele Menschen jeden Alters von Einsamkeit betroffen sind", so Stine Nielandt.

Ostholstein und Stormarn: Bürgerstiftung ist Partner der Aktion

Insgesamt 14 349 haben die Leser aus Ostholstein und Stormarn im Bereich der Sparkasse Holstein bisher gespendet. Im Bewerber-Topf sind unter anderem die Lese-Paten vom Projekt Mentor, die Geld für weitere Bücher und Spiele benötigen. Außerdem ist das Team vom Küchengarten dabei, das sich einheitliche Jacken wünscht. Koordiniert werden die Projekte über die Bürgerstiftung, die erstmals Partner der Spendenaktion ist.

Sieben Projekte sind im Kreis Herzogtum Lauenburg dabei

Im Kreis Herzogtum Lauenburg sind bei der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg bisher knapp 8460 Euro an Spendengeldern eingegangen. Insgesamt sieben Projekte und Vereine haben sich beim ePunkt in diesem Jahr beworben und hoffen auf Spenden. Dabei sind so unterschiedliche Projekte wie ein Repair-Café, das die Bürgerstiftung Ratzeburg eröffnen will, oder auch tolle Privatinitiativen.

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In Bad Segeberg soll ein Draußen-Treffpunkt aufgebaut werden

Im Kreis Segeberg mit der Sparkasse Südholstein spendeten die LN-Leser 2335 Euro. Beworben hat sich unter anderem die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KIS) in Bad Segeberg. KIS möchte einen festen Draußen-Treffpunkt aufbauen, wo Menschen ins Gespräch kommen können, auch wenn es ihnen mal nicht so gut geht.

Von Cosima Künzel

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