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Hilfe im Advent

Jubel beim ePunkt: Lübecker spenden über43 000 Euro für Projekte gegen Einsamkeit

Die Freiwilligenagentur ePunkt verteilt die Spenden aus der Aktion „Hilfe im Advent – Gemeinsam gegen einsam“ an ehrenamtliche Organisationen und Initiativen. Geschäftsführerin Stine Nielandt, Melanie Wienicke, Katja Nowroth und Parva Soudikani (v. l.) stehen in der Hüxtertorallee vor dem Büro und danken den LN-Leserinnen und -Lesern für die Unterstützung der tollen Projekte in der Hansestadt und in Travemünde.

Die Freiwilligenagentur ePunkt verteilt die Spenden aus der Aktion „Hilfe im Advent – Gemeinsam gegen einsam“ an ehrenamtliche Organisationen und Initiativen. Geschäftsführerin Stine Nielandt, Melanie Wienicke, Katja Nowroth und Parva Soudikani (v. l.) stehen in der Hüxtertorallee vor dem Büro und danken den LN-Leserinnen und -Lesern für die Unterstützung der tollen Projekte in der Hansestadt und in Travemünde.

Lübeck.Glückliche Gesichter bei der Freiwilligenagentur ePunkt. Vier Wochen lang haben die Lübecker Nachrichten gemeinsam mit der Sparkasse zu Lübeck um Spenden für "Hilfe im Advent – Gemeinsam gegen einsam" gebeten. Ehrenamtliche Organisationen und Projekte, die Menschen aus der sozialen Isolation holen, sollen unterstützt werden. 43 616 Euro haben die Lübecker LN-Leser bereits für Initiativen gegen die Einsamkeit gespendet. Im gesamten Verbreitungsgebiet kam noch viel mehr Geld für Projekte gegen Einsamkeit zusammen.

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Die Mitarbeiterinnen der Freiwilligenagentur ePunkt in Lübeck jubeln angesichts der hohen Spendensumme: Katja Nowroth, Stine Nielandt, Parva Soudikani und Melanie Wienicke (von links).

Die Mitarbeiterinnen der Freiwilligenagentur ePunkt in Lübeck jubeln angesichts der hohen Spendensumme: Katja Nowroth, Stine Nielandt, Parva Soudikani und Melanie Wienicke (von links).

Ende Januar wird das Geld an Bewerber verteilt

In Lübeck haben sich elf Projekte und Organisationen beworben. Hinzu kommt die Aktion Schnackbänke, die der ePunkt realisieren wird. Die Freiwilligenagentur wird das Geld Ende Januar an ausgewählte Bewerber verteilen. So lange bleibt das Konto bei der Sparkasse zu Lübeck noch geöffnet. Die Dankbarkeit über die Spendenbereitschaft der LN-Leser ist riesig.

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Der ePunkt bringt es mit der Postkarte auf den Punkt: Einsamkeit ist Mist.

Der ePunkt bringt es mit der Postkarte auf den Punkt: Einsamkeit ist Mist.

Verein Lübeck Cougars findet die Verteilung lobenswert

Ulrich Wienicke von den U.S.C Lübeck Cougars findet die Aktion "wirklich toll". "Insbesondere seitdem die Spenden auf viele kleinere Initiativen aufgeteilt werden", erklärt er, "auf diese Weise bekommt man überhaupt erst mit, was für tolle Angebote es in der Stadt gibt und wie viele Menschen sich engagieren."

Und natürlich ist es laut Wienicke großartig, „dass diese kleineren Initiativen mithilfe der Spenden ihre Ideen auch in die Tat umsetzen können“. Der Verein bilde nicht nur im Sport aus, sondern verstehe sich auch als eine große Gemeinschaft. Man wolle dank der Spenden „Angebote schaffen, an denen alle teilhaben können, auf und neben dem Platz, wie man so schön sagt“, meint Wienicke.

Ronald McDonald Haus macht es zum Fest gemütlich

Malte Schierenberg vom Ronald McDonald Haus zeigt sich dankbar, dass so viele Spenderinnen und Spender über Hilfe im Advent in diesen Tagen Gutes tun. "Auch über die Feiertage gibt es leider kranke und verunfallte Kinder, die die Festtage in der Klinik verbringen müssen. Wir geben den dazugehörigen Familien als spendenfinanzierte Einrichtung ein ,Zuhause auf Zeit' in unmittelbarer Nähe zur Klinik. In der Weihnachtszeit machen wir es den Familien besonders hübsch und gemütlich bei uns, sodass sie zumindest die zweitschönsten Weihnachten bei uns gemeinsam feiern können", so Schierenberg.

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Anlaufstelle „QwertZ“ kann Unterstützung gut gebrauchen

Sozialarbeiterin Julia Ostermann vom Jugendnetzwerk „Lambda::nord e. V.“ sagt: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Jugendgruppen Rosa-Einhorn-Brigade und das Schlau-Lübeck-Team bei Hilfe im Advent dabei sein dürfen. Wir sind mit unserer Anlaufstelle ,QwertZ’ mitten in der Innenstadt frisch angekommen und können als Verein jede Spende und Unterstützung gut gebrauchen.“

Hospizdienst möchte Angebote für einsame Menschen umsetzen

Auch Alexandra Pohl von „Gemeinsam gehen“ (Sprungtuch e. V.) dankt für die Hilfsbereitschaft der Menschen in der Hansestadt. „Toll, dass wir als gemeinnütziges Projekt so die Möglichkeit haben, Angebote für einsame und kranke Menschen umzusetzen. Dabei sind wir grundsätzlich auf Spenden angewiesen“, betont sie.

Als noch „junger“ gemeinnütziger Hospizdienst sei Gemeinsam Gehen auf dem besten Wege sich in Lübeck und Umgebung zu etablieren und Projekte zu realisieren. Beispiele sind Kochen für Witwen und Witwer oder Malangebote für einsame Menschen.

Corona: Die Gesellschaft ist in der Pandemie besonders gefordert

Wie wichtig solche Projekte sind, betont auch Frank Schumacher, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse zu Lübeck: „Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende entgegen. Die letzten Tage des Jahres liegen vor, ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns.“ Das Corona-Virus halte weiter die ganze Welt in Atem. In dieser außergewöhnlichen Lage sei eine Gesellschaft besonders gefordert, sei Gemeinschaft wichtiger denn je, betont er.

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Sparkasse zu Lübeck dankt allen Spenderinnen und Spendern

Die Aktion Hilfe im Advent setze auch in diesem Jahr genau dort an und unterstützt ehrenamtliche Projekte, die das soziale Miteinander im Mittelpunkt haben. „Hierfür sind in Lübeck aktuell bereits über 43 000 Euro zusammengekommen. Zahlreiche Lübeckerinnen und Lübecker haben gespendet. Das ist großartig. Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender“, so Schumacher.

ePunkt: Schnackbänke sollen jetzt konkret in die Planung gehen

Katja Nowroth vom ePunkt freut sich unter anderem über den Zuspruch, den es im Rahmen von Hilfe im Advent für die Schnackbänke gab. „Dank der tollen Spenden werden wir die Schnackbänke im kommenden Jahr in der Stadt aufstellen können.“ Außerdem betont die Mitarbeiterin der Freiwilligenagentur die Dringlichkeit des Handelns mit Blick auf die Vereinsamung. „Das Thema wird uns alle auch weiterhin beschäftigen, unabhängig von Weihnachten oder der Corona-Pandemie.“

Von Cosima Künzel

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