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Pkw beschädigt

Lübeck: Polizei nimmt Tatverdächtigen nach Autoaufbrüchen fest

Ein Zeitungszusteller hat am Dienstag beobachtet, wie ein Mann in der Königsberger Straße Fahrzeuge beschädigte. Dank des Zeugens konnte die Polizei den Tatverdächtigen später festnehmen.

Ein Zeitungszusteller hat am Dienstag beobachtet, wie ein Mann in der Königsberger Straße Fahrzeuge beschädigte. Dank des Zeugens konnte die Polizei den Tatverdächtigen später festnehmen.

Lübeck.In Lübeck ist ein Tatverdächtiger nach Pkw-Aufbrüchen festgenommen worden. Die Polizei war zuvor darüber informiert worden, dass eine verdächtige Person in St. Lorenz Süd Fahrzeuge beschädige. Die Personenbeschreibung führte schließlich zur vorläufigen Festnahme des Mannes. Die Vorfälle ereigneten sich am Dienstag.

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Gegen 5 Uhr teilte ein Zeitungszusteller über den Polizeinotruf mit, dass er in der Königsberger Straße einen Mann beobachtet habe, der mit einem Gegenstand auf parkende Fahrzeuge einschlage. Hierdurch sei bereits eine Fahrzeugscheibe beschädigt worden. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten die Beobachtungen des 58 Jahre alten Zeugen bestätigen: Die Seitenscheibe eines Pkw Chrysler war vollständig zerstört, und an einem BMW konnten Aufbruchspuren festgestellt werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 2500 Euro.

Ein 28-jähriger Lübecker saß unweit des Tatortes im Gebüsch

Aufgrund der detaillierten Beschreibung des tatverdächtigen Mannes konnten Beamte des 2. Polizeireviers den 28-jährigen Lübecker unweit des Tatortes in einem Gebüsch antreffen. Er war zu Fuß in Richtung Hansering gegangen und stand augenscheinlich unter dem Einfluss von bewusstseinserweiternden Substanzen. Im Zuge einer Durchsuchung des Mannes und des Verstecks beschlagnahmten die Einsatzkräfte neben dem mutmaßlichen Tatwerkzeug auch Betäubungsmittel. Das führte zur vorläufigen Festnahme des Tatverdächtigen.

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Nach Abschluss polizeilicher Maßnahmen folgte die Entlassung

Da der 28-Jährige über soziale Bindungen in Lübeck verfügt, er postalisch erreichbar ist und das zu erwartende Strafmaß wegen verminderter Schuldfähigkeit – nach Einschätzung der Lübecker Staatsanwaltschaft – gering ausfallen würde, erfolgte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Nachmittag die Entlassung.

Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Inwieweit die vorgenannten Taten mit einer Serie von zahlreichen Pkw-Aufbrüchen im Stadtteil St. Lorenz Nord im Zusammenhang stehen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen des 2. Polizeireviers. Der Lübecker muss sich wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

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