Polizei

Lübeck: Aggressives Paar verletzt Polizistin bei Gerangel

Die Polizei wollte schlichten und geriet selbst in ein Gerangel.

Die Polizei wollte schlichten und geriet selbst in ein Gerangel.

Lübeck. Ob Alkohol im Spiel war oder nicht – dass man aus Frust so eine aggressive Überreaktion zeigt, ist durch nichts zu rechtfertigen. Aber was ist in den frühen Morgenstunden des Sonntags genau passiert? „Kurz vor ein Uhr in der Früh wollte ein junges Paar aus Lübeck zusammen mit weiteren Personen eine Tanzveranstaltung in der Einsiedelstraße besuchen“, berichtet Maik Seidel von der Polizeidirektion Lübeck, „allerdings wurden der 28-Jährigen und dem 33-Jährigen der Eintritt vom dort eingesetzten Sicherheitspersonal verwehrt.“

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Daraufhin sei es zu einigen Pöbeleien gekommen, aber die Gruppe habe sich erst mal ein Stück entfernt. Durch eine vor Ort eingesetzte zivile Streifenbesatzung des 2. Polizeireviers konnte allerdings beobachtet werden, wie die Gruppe nun untereinander Kleidungsstücke tauschte, um so einen zweiten Versuch zu starten. Dieser war dann auch zu einem Teil erfolgreich, da der vorher abgewiesene Mann die Kontrolle nun passieren konnte.

Nach üblen Schimpftiraden wurde das Paar handgreiflich

Allerdings hatte die Zivilstreife der Polizei alles aus der Distanz gesehen, woraufhin die Beamten die Security informierten. Konsequenz: Das Pärchen sollte in Begleitung das Veranstaltungsgelände verlassen. Bei diesem Unterfangen kam es jedoch zu weiteren Beleidigungen durch die 28-Jährige. „Das führte dazu, dass sich die Kollegin und der Kollege zu erkennen gaben, um die Sache beruhigen und schlichtend eingreifen zu können“, führt der Polizeisprecher aus. Doch die junge Frau zeigte sich weiterhin unbeeindruckt und setzte ihre Schimpftiraden fort.

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In der Folge kam es zu einem Gerangel zwischen den Polizisten, dem aggressiven Duo und einem 39-jährigen Sicherheitsmitarbeiter – „in dessen Zuge die beiden Lübecker auch handgreiflich wurden“, erläutert Maik Seidel, „dabei wurde meine Kollegin leicht verletzt.“ Schließlich gelang es aber, die ungehemmten Streitwütigen zu bändigen, ihre Personalien festzustellen und sie dazu zu bringen, endlich das Veranstaltungsgelände zu verlassen.

Auch Pyrotechnik wurde aus Wut gezündet

Sie müssen sich nun wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, der fahrlässigen Körperverletzung, der Beleidigung, des Hausfriedensbruches und wegen falscher Namensgabe in verschiedenen Verfahren verantworten. Weil sie zudem Pyrotechnik gezündet haben, wurde ebenfalls eine Anzeige wegen eines Verstoßes nach dem Sprengstoffgesetz gefertigt.

Von mho

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