Verbrechen

Bei Kontrolle: Angriff auf zwei Polizisten in der Lübecker Innenstadt

Bei einem Polizeieinsatz in der Lübecker Innenstadt wurden zwei Polizisten verletzt.

Bei einem Polizeieinsatz in der Lübecker Innenstadt wurden zwei Polizisten verletzt.

Innenstadt. Eine ganze Reihe an Delikten hat ein Vater-Sohn-Duo am Dienstagnachmittag, 24. Januar, begangen. Gegen 16.45 Uhr beobachtete eine 30-jährige Lübeckerin die Männer in der Königstraße. Mindestens einer soll aggressiv gegen einen geparkten Opel Kastenwagen getreten haben.

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Zeugin informiert Polizei wegen mutmaßlicher Sachbeschädigung

Zufällig fuhr ein Streifenwagen des 1. Polizeireviers an der Lübeckerin vorbei. Die Zeugin sprach die Polizisten an und wies sie auf die Männer am Opel hin. Die Streifenwagenbesatzung gab den Vorfall an eine Fußstreife des Reviers weiter, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Männern befand.

Handgemenge zwischen zwei Männern und der Polizei

Die Polizisten konfrontierten die Männer, einen 41-jährigen Lübecker und seinen 20-jährigen Sohn. Der Vater zeigte sich uneinsichtig, provozierte und beleidigte die Beamten, weshalb die Polizisten einen weiteren Streifenwagen riefen.

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„Bis zu dessen Eintreffen kam es zwischen dem 41-Jährigen und dem Polizisten zu einem Handgemenge“, sagt Lübecks Polizeisprecher Maik Seidel. Daraufhin wollte die Polizistin ihrem Kollegen zur Hilfe kommen. Der 20-Jährige hinderte sie jedoch aktiv und griff sie an. Der Polizist verletzte sich leicht. Seine Kollegin ist aufgrund ihrer Verletzung vorübergehend nicht mehr dienstfähig.

Weitere Beleidigungen trotz Polizeigewahrsam

Die angeforderte Streifenwagenbesatzung konnte die Situation beruhigen. Eine weitere Streifenwagenbesatzung brachte den älteren der beiden Männer in Gewahrsam, um weitere Straftaten zu verhindern. Den 20-Jährigen entließ die Polizei hingegen nach den polizeilichen Maßnahmen.

Als der Vater gegen 22 Uhr aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden sollte, sprach er weitere Beleidigungen und eine Bedrohung gegenüber den am Nachmittag eingesetzten Beamten aus.

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Die Vorwürfe gegen beide Männer

Der 41-jährige Lübecker muss sich nun in mehreren Strafverfahren wegen des Verdachts der versuchten Sachbeschädigung, der Bedrohung, der Beleidigung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Körperverletzung verantworten.

Gegen den 20-Jährigen ermittelt die Polizei wegen des Widerstandes und tätlichen Angriffs auf Vollzugsbeamte. Inwieweit er auch in die Sachbeschädigung involviert ist, müssen die weiteren Ermittlungen des 1. Polizeireviers Lübeck zeigen.

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