Hilfe im Advent 2022

Lübecker Flüchtlingshilfe im Schuppen F braucht dringend Spenden und Helfer für den Umzug

Stephanie Wachowski (44), Olga Babenko (49) und Sylvia von Radetzky (67, von links) gehören zu den ehrenamtlichen Helfern im Schuppen F, die jetzt die Kisten schleppen.

Stephanie Wachowski (44), Olga Babenko (49) und Sylvia von Radetzky (67, von links) gehören zu den ehrenamtlichen Helfern im Schuppen F, die jetzt die Kisten schleppen.

Lübeck. Die Lübecker Flüchtlingshilfe im Schuppen F auf der nördlichen Wallhalbinsel muss umziehen. Tausende Kartons müssen gepackt, Sachspenden sortiert, Regale auf- und abgebaut werden. Das ist ein gewaltiger Kraftakt und eine logistische Herausforderung für den Verein und die Helfer. Weitere Ehrenamtliche werden dringend gesucht. Der Verein hofft auf Spenden aus der LN-Leser-Aktion "Hilfe im Advent".

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Stefan H. Schenk (58), Gründer und Chef des Hilfevereins, zieht eine Palette durch den Schuppen, der das Zentrallager ist, und sagt: "Hier hatten wir etwa 2200 Quadratmeter. Am neuen Standort werden es nur noch etwa die Hälfte sein, dafür aber mehr Platz in der Höhe." Es muss also mehr in der Höhe geplant, gestapelt und neu gebaut werden. Und das für Tausende Kartons und Kisten voller Kleiderspenden und Sachspenden. Aktuell werden emsig Kisten gepackt.

Stefan Schenk ist Chef des Hilfevereins Lübecker Flüchtlingshilfe im Schuppen F in Lübeck.

Stefan Schenk ist Chef des Hilfevereins Lübecker Flüchtlingshilfe im Schuppen F in Lübeck.

Es ist ein gigantischer Umzug

„Wir versuchen, am Tag zehn Paletten transportfähig zu machen“, sagt Helferin Stephanie Wachowski (44). Auf eine Palette passen 16 Kartons. Wer sich in der Halle umschaut, kann ins Staunen geraten. Dies ist ein gigantischer Umzug, den der Verein hier stemmt. Schenk bittet daher dringend um Hilfe. „Jeder, der mit anfassen kann, ist willkommen“, sagt er.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Kleiderkammer ist vorerst nicht geöffnet

Parallel zum Umzug kümmern sich die Ehrenamtlichen um die Hilfebedürftigen. Auch an diesem Tag steht eine Traube von Menschen, überwiegend sind es Geflüchtete aus der Ukraine, vor der Kleiderkammer. „Am Tag kommen 50 bis 70 Leute“, schätzt Stephanie Wachowski. Es ist der letzte Tag in diesem Jahr, an dem die Kleiderkammer geöffnet hat.

Aktuell wird nur Verbandmaterial angenommen

Bis der Umzug geschafft ist, können auch keine Kleiderspenden und Sachspenden der Bürgerinnen und Bürger angenommen werden. Alle Kräfte müssen nun für den Umzug gebündelt werden. Angenommen werden nur Verbandszeug und Schlafsäcke. Schenk: „Wir sammeln für die Ukraine auch Verbandskästen aus Pkw, die können sogar abgelaufen sein, 1000 Stück haben wir schon, es fehlen uns 9000 Stück.“

Vor der Tür der Kleiderkammer warten jeden Tag viele Geflüchtete.

Vor der Tür der Kleiderkammer warten jeden Tag viele Geflüchtete.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Verein hofft auf Wiedereröffnung des Lagers Ende Januar / Mitte Februar

Wohin der Verein umzieht, kann Schenk offiziell noch nicht bekanntgeben. Aber fest steht: "Wir müssen so schnell wie möglich damit fertig werden", sagt er, "die Leute hier und in der Ukraine brauchen ganz dringend unsere Hilfe." Der Vereinsgründer rechnet damit, dass wahrscheinlich Ende Januar / Mitte Februar wieder geöffnet werden kann. Die aktuellen Infos werden auf der Homepage des Vereins veröffentlicht.

LN

Mehr aus Lübeck

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken