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St. Jürgen

Messerstecherei in Asylunterkunft

Die Polizei rückte mit zehn Streifenwagen zu dem Einsatz aus, der sich dann offenbar als wesentlich undramatischer entpuppte als befürchtet.

Die Polizei rückte mit zehn Streifenwagen zu dem Einsatz aus, der sich dann offenbar als wesentlich undramatischer entpuppte als befürchtet.

St. Jürgen.Der Einsatz ereignete sich gegen 1.45 Uhr in einer Flüchtlingsunterkunft an der Ratzeburger Landstraße in St. Jürgen. Offenbar waren dort zwei Bewohner (16 und 19 Jahre alt) aus Afghanistan in einen Streit geraten, die nicht in der Unterkunft wohnen. Insgesamt waren sechs junge Männer an der Auseinandersetzung beteiligt, wie die Polizei am Montag mitteilte.

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Wie ein Polizeisprecher bereits am Sonntag erklärte, sei eine Meldung über eine Messerstecherei eingegangen. Mehrere Personen würden aufeinander losgehen, „das klang hochdramatisch“, sagte der Sprecher.

Der Verletzte schleppte sich zu einer Bushaltestelle

Eine Person habe mehrere Stichverletzungen und eine Platzwunde am Kopf erlitten. Trotzdem soll der Mann es mit seinen Verletzungen noch zu einer nahegelegenen Bushaltestelle geschafft haben, wo er dann von einem Notarzt versorgt wurde. Mit Notarztbegleitung sei er dann ins Krankenhaus gekommen, sagte der Polizeisprecher.

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Mit einem Diensthund und mehreren Beamten rückte die Polizei - noch während der Verletzte versorgt wurde - in die Unterkunft ein. Der Tatverdächtige, der offenbar noch versucht hatte zu fliehen, wurde leicht verletzt hinter einem Wohncontainer gestellt. Nach kurzer Personalienfeststellung wurde er vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht.

Auslöser des Streits waren wohl Beleidigungen

Nach bisherigem Sachstand ist es zwischen den beiden 16 und 19 Jahre alten Männern aufgrund erfolgter Beleidigungen gegen Familienangehörige zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Dabei soll auch ein Messer eingesetzt worden sein.

Aufgrund sprachlicher Differenzen vor Ort müssen die näheren Tatumstände nun im Rahmen der folgenden Vernehmungen ermittelt werden. Die Beamten leiteten Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und gefährlichen Körperverletzung ein.

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Kilian Haller/mopics

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