Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

St. Jürgen

Pläne für das neue Phönix-Heim

So soll es vielleicht einmal aussehen, das neue Phönix-Vereinsheim.

So soll es vielleicht einmal aussehen, das neue Phönix-Vereinsheim.

St. Jürgen. Das neue Vereinsheim des 1. FC Phönix (die LN berichteten) nimmt Formen an. Zumindest auf dem Papier und in den Köpfen der Planer. Am Freitag wurde der Entwurf von Marcin Ronke, Bachelor of Architecture an der Technischen Hochschule Lübeck (TH), vorgestellt. Mitglieder des Vereins zeigten sich weitestgehend zufrieden. Jetzt will der Verein ein Finanzierungs-, Sponsoring- und Förderungs-Konzept erarbeiten.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Zunächst stehe ein finaler Entwurf und der Bauantrag an, sagte Thomas Laudi, Präsident des Vereins. Zusammen mit Hochschul-Professor Heiner Lippe warb Ronke, Gewinner des Entwurfs-Wettbewerbs, für seine Abschlussarbeit. Zwischen den beiden Spielfeldern soll es entstehen, wie ein Terminal eines Flughafens. Denn: Von 1912 bis 1919 war der Sportverein am damaligen Flugplatz beheimatet. Seither werde immer noch vom „Stadion am Flugplatz“ gesprochen, hatte Ronke recherchiert. Vorsichtigen Schätzungen zufolge soll das künftige Heim etwa 2,6 Millionen Euro kosten.

„Wir sind startklar und zugleich entschlossen, unser Leuchtturm-Projekt anzupacken“, sagt Laudi. „Bei dem Entwurf geht es auch um das Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen wie etwa Holz“, erklärte Lippe den Vereinsmitgliedern, die in die TH gekommen waren. Dass Studierende an einem realen Projekt arbeiten, sei ein Format, das bislang zum sechsten Mal durchgeführt wurde, so der Professor. „Das ist für die Studierenden sehr charmant und motivierend.“ Ronke zeigte ein Vereinsheim, welches über großzügig angelegte Treppen verfügt und einen barrierefreien Zugang auch in das obere Geschoss bietet. Geplant ist unter anderem ein begrüntes Dach. „Wir werden nun alle Anregungen, Wünsche und Fragen sammeln und diese in einem eigenen Bauausschuss diskutieren, bewerten und in die weiteren Planungen einbeziehen“, so Laudi. Der Entwurf sei im Rahmen einer Bauvoranfrage bereits positiv beschieden worden, gab Laudi bekannt. Ob es eine spezielle Parkplatzsituation geben wird, konnte der Vereinspräsident noch nicht sagen. Wegen der sogenannten Risikospiele werde es seitens der Polizei und der Feuerwehr „wohl einige Vorgaben“ geben.

Rüdiger Jacob

Mehr aus Lübeck

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.