Polizei

Fahrerflucht, Drogen und kein Führerschein: Autofahrer in Oldenburg gestoppt

Der 38-Jährige versuchte zunächst vor der Polizei zu fliehen (Symbolbild).

Der 38-Jährige versuchte zunächst vor der Polizei zu fliehen (Symbolbild).

Oldenburg. Eine Polizeikontrolle mit erheblichen Folgen erlebte ein 38-Jähriger am Dienstag, 5. Juli, auf der Autobahn 1 Höhe Oldenburg. Der Mann aus Mönchengladbach war um 15.30 Uhr in Richtung Norden unterwegs, als er von einer Zivilstreife des Polizei Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz herausgewunken wurde. „Die Beamten gaben deutliche Anhaltezeichen nach hinten und fuhren am Rastplatz Damlos ab“, sagt Polizeisprecher Maik Seidel. „Bis dorthin folgte der Corsa den Beamten auch, gab dann aber plötzlich Gas und fuhr auf der Autobahn weiter in Richtung Norden.“

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Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und konnten das Fahrzeug an der Ausfahrt Oldenburg Süd zum Halten zwingen. Der Mann gab zu, dass er nicht im Besitz eines Führerscheins sei und zudem am Vorabend einen Joint geraucht habe. Unter dem Fahrersitz fanden die Beamten schließlich noch eine kleine Dose, in der sich neben einer geringen Menge Marihuana auch wenige Gramm Amphetamine befanden. „Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt“, berichtet Seidel.

Auch gegen einen 97-Jährigen wird ermittelt

Da die Beifahrerin des Mannes angetrunken war, wurde den beiden die Weiterfahrt untersagt und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Der Fahrer des Wagens muss sich nun wegen des Verdachts des Führens eines Fahrzeugs ohne gültige Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie des Missachtens von Zeichen und Weisungen eines Polizeibeamten verantworten. „Außerdem wurde eine Anzeige wegen des Verdachts des illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln gefertigt“, sagt Maik Seidel. Auch gegen den 97-jährigen Halter des Fahrzeugs wird aufgrund des Überlassens des Fahrzeugs im Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

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Von mwe

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