Süsel

Ampelanlage soll Süseler Baum entschärfen

Mehrfach hat es in der Vergangenheit an der Kreuzung L 309/Süseler Baum  schwere Unfälle gegeben –  auch mit tödlichem Ausgang.

Mehrfach hat es in der Vergangenheit an der Kreuzung L 309/Süseler Baum schwere Unfälle gegeben – auch mit tödlichem Ausgang.

Süsel. Die Kreuzung an der Landesstraße 309/Süseler Baum soll mit einer Ampelanlage entschärft werden. Der Planungsausschuss der Gemeinde gab dazu am Montagabend eine Absichtserklärung ab. Er bekundet darin seine Bereitschaft, bis zu 27 500 Euro für die Maßnahme zu übernehmen. Laut aktueller Schätzung des Landesbetriebes für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Lübeck, wird die Gesamtsumme bei rund 100 000 Euro liegen. Der Landesbetrieb setze allerdings voraus, so berichtete Karen Dyck aus dem Eutiner Bauamt, dass es eine finanzielle Förderung durch das Verkehrsministerium geben wird.

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Landesbetrieb kommt der Gemeinde mit der Ampel entgegen

Einen Kreisverkehr hätten die Gemeindevertreter und Bürgermeister Adrianus Boonekamp (CDU) bevorzugt. „Aber er wäre durch das Verkehrsaufkommen nicht gedeckt“, zeigte sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Woyna einsichtig. „Eine Ampelanlage ist schon ein Entgegenkommen des Landesbetriebes. Er sieht dort eigentlich alles im grünen Bereich. Und die Zählung aus der Ferienzeit zählt nicht“, sagte Karen Dyck. Im Sommer hatte es einen Verkehrsversuch gegeben, bei dem die alte B 76 für den Durchgangsverkehr gesperrt worden war. Es sollte beobachtet werden, wie sich dadurch das Verkehrsaufkommen am Süseler Baum verändern würde. Die Gemeinde Süsel hatte darauf gesetzt, mit Hilfe der Zahlen die Errichtung eines Kreisels oder einer Ampel an der Kreuzung durchsetzen zu können.

„Wir kennen ja das Drängen der Bürger auf einen Kreisverkehr. Den werden wir nicht kriegen. Um den Bereich sicherer zu machen, ist eine Ampel eine vernünftige Lösung“, sagte Klaus Berger (SPD). Geprüft werden soll auf Wunsch des Ausschusses eine Tonnagebegrenzung für die alte B 76, um Lastwagen auf die jetzige Bundesstraße zu „zwingen“. Einer Vorstellung erteilte Karen Dyck gleich eine Absage: „Die Ampel wird den Verkehr auf der alten B 76 nicht filtern können.“ Der Bürgermeister hat klare zeitliche Vorstellungen: „Ich erwarte, dass die Ampel spätestens im Sommer 2019 in Betrieb ist.“

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Ulrike Benthien

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