Fehmarn

Blaue Kreuze gegen Belttunnel

Ananda Julia Albert (r.) und Karin Neumann: „Unser Stoppzeichen.“

Ananda Julia Albert (r.) und Karin Neumann: „Unser Stoppzeichen.“

Puttgarden a. F. Ostholsteins „Beltretter“ präsentieren ein neues „Stoppzeichen“ gegen den geplanten Belttunnel. Es handelt sich um ein einfach zu bauendes blaues Holzkreuz.

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Die Idee dazu kam einigen Tunnelgegnern bei einem Besuch im Wendland. Dort protestieren viele Menschen mit gelben Holzkreuzen gegen die Castor-Transporte. Sie sind überall zu sehen und zum beliebten Fotomotiv geworden.

Die „Beltretter“ — eine wachsende Bewegung aus bislang 15 Initiativen und Umweltschutzorganisationen zwischen Fehmarn und Lübeck — wollen das blaue Kreuz als eigenes Signal entlang der Ostseeküste nutzen. Sie wünschen sich, dass möglichst viele Menschen, Vereine und Organisationen mit dem Kreuz in Vorgärten, an Zäunen oder auf Feldern ein sichtbares Zeichen gegen die geplante feste Fehmarnbelt-Querung setzen.

Ananda Julia Albert, eine der Sprecherinnen: „Immer wieder fragen Urlauber, warum man auf Fehmarn und in den Bädern Richtung Lübeck keine Zeichen des Protestes sieht. Und fragen dann, ob wir uns schon alle mit dem Belttunnelprojekt und seinen fatalen Folgen abgefunden hätten.“

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Für Nachahmer: Die Bauanleitung für das Holzkreuz, dessen Prototyp von Frank Neumann (Presen) gebaut wurde, gibt es auf der Seite www.beltretter.de.

gjs

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