Neue Veranstaltungsreihe

Bosau: Tradition des Tanztees wird wiederbelebt

Der Name ist Programm. In Willis Tanzsaal soll künftig wieder eine heiße Sohle auf's Parkett gelegt werden. Gregor McDermott und Christiane Zomerland wollen die Tradition des Tanztees wiederbeleben.

Der Name ist Programm. In Willis Tanzsaal soll künftig wieder eine heiße Sohle auf's Parkett gelegt werden. Gregor McDermott und Christiane Zomerland wollen die Tradition des Tanztees wiederbeleben.

Bosau. „Let’s dance“ lautet das Motto mit dem Christiane Zomerland mehr Schwung in das Leben vieler Bosauer bringen möchte. Die pensionierte Lehrerin organisiert künftig zünftige Tanztees im Gasthaus zum Frohsinn. Die Auftaktveranstaltung plant Zomerland für Sonntag, 21. Juli, danach soll ein Mal pro Monat zum Tanz geladen werden.

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Als frisch pensionierte Gymnasiallehrerin habe sie jetzt etwas mehr Freizeit, in der sie sich auch ehrenamtlich engagieren wolle, erklärt Zomerland. Auf der Suche nach einem geeigneten Projekt sei sie auf die Idee gekommen, ihre eigenen Vorlieben aktiv in das Vorhaben einzubringen. „Ich habe mich schon immer gerne zur Musik bewegt“, erzählt Zomerland. Als sie zusammen mit ein paar Freunden den Heikendorfer Tanztee in der Nähe von Kiel besuchte, sei der Groschen gefallen. Eine solche Veranstaltung wäre genau das Richtige für die Gemeinde Bosau.

Willis Tanzsaal wiederbeleben

Der passende Ort war mit dem Gasthaus zum Frohsinn schnell gefunden. „Es gibt hier sogar Willis Tanzsaal. Das ist schon mal ein gutes Omen“, lacht Zomerland. Auch die Gastwirte Hans Reimers und Gregor McDermott seien sofort Feuer und Flamme für den Tanztee gewesen und hätten sich nicht nur spontan bereit erklärt, dafür die Räume zur Verfügung zu stellen, sondern auch das Risiko als Veranstalter zu tragen. Da der Erfolg des Nachmittags in erster Linie von guter Stimmung und tanzbarer Musik abhänge, komme dem Discjockey eine große Bedeutung zu. „Wir konnten DJ Spommel aus Kiel, mit dem wir schon beste Erfahrungen gemacht haben, für unseren Tanztee gewinnen“, sagt Zomerland.

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Auch Solo-Tänzer sind willkommen, wie Christiane Zomerland und Gregor McDermott mit einer spontanen Einlage auf dem Parkett demonstrieren

Auch Solo-Tänzer sind willkommen, wie Christiane Zomerland und Gregor McDermott mit einer spontanen Einlage auf dem Parkett demonstrieren.

Bei der Musikauswahl würden selbstverständlich auch Wünsche aus dem Publikum berücksichtigt. „Ich höre gerne Rock- und Popsongs aus den 70er und 80er Jahren“, erzählt Zomerland. Aber auch deutsche Schlager und neuere Lieder sollen gespielt werden. Und wenn jemand Lust auf Rock’n’Roll oder einen Evergreen habe? „Warum nicht, wir sind für alles offen.“ Auch auf dem Parkett könnten nicht nur die typischen Paartänzer bei Disco-Fox, Jive, Rumba, Walzer und Co. ihre Runden drehen, betont Zomerland. „Ich selbst bin eine Solo-Tänzerin. Bei uns kann jeder mitmachen, der sich gerne zur Musik bewegt.“

Tanztee moderner interpretieren

Neben diesem Spaß an der Bewegung sei natürlich auch die Freude am gemütlichen Klönschnack Teil des Konzepts. So könne und solle in den Tanzpausen bei Kaffee und Kuchen das persönliche Gespräch gepflegt werden, so Zomerland. Den Termin habe man übrigens ganz bewusst auf den Nachmittag gelegt, damit die Besucher am frühen Abend wieder zu Hause sein könnten. Jetzt im Sommer spiele das zwar noch nicht die große Rolle. Aber in der dunklen Jahreszeit seien insbesondere die etwas älteren Menschen abends nicht mehr so gerne unterwegs, hat Zomerland beobachtet. Zudem passe die Zeitspanne zwischen der deutschen Kaffeetafel und der britischen Teatime am besten zu dem Konzept. „Wir möchten die Tradition des klassischen Tanztees wiederbeleben und das Ganze zugleich etwas moderner interpretieren“, sagt Zomerland.

Prinzipiell könne jeder, der mitmachen wolle, einfach nach Lust und Laune ohne Anmeldung kommen, erklärt Gregor McDermott. Und weil das Tanzen im Mittelpunkt stehen solle, werde es auch keine Sitzplatzreservierungen geben. „Trotzdem wäre es für unsere Planung schön und hilfreich, wenn Interessenten einmal kurz laut geben würden, dass sie dabei sein werden“, bittet McDermott. So könne sichergestellt werden, dass ausreichend Kuchen und Torte bereit stünden. Platz sei auf jeden Fall ausreichend vorhanden, zumal Willis Tanzsaal auch erweitert werden könne.

Info: Im Eintritt von zwölf Euro sind Kaffee, Tee oder heiße Schokolade sowie Kuchen und Torte und natürlich die Musik enthalten. Einlass ist ab 14 Uhr. Die Tanzfläche wird von 15 bis 18 Uhr freigegeben. Weitere Termine sind der 18. August und der 29. September.

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Dirk Schneider

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