Kiel/Fehmarn

Feuerwehr Fehmarn muss nicht für Brandschutz im Belttunnel sorgen

Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP).

Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP).

Kiel/Fehmarn. „Welche Rolle die Freiwillige Feuerwehr Fehmarn genau im Sicherheitskonzept für den Fehmarnbelttunnel übernehmen muss und wie die hauptamtlichen Kräfte in die Feuerwehr der Stadt Fehmarn eingebunden werden sollen, geht aus der Antwort aber noch nicht hervor“, sagte die Ostholsteiner SPD-Abgeordnete Sandra Redmann gestern.

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Nach Angaben der Landesregierung soll der Betreiber des umstrittenen Milliardenprojekts eine spezialisierte Eingreiftruppe nach dem Vorbild des Schweizer Gotthard-Tunnels stellen. Diese soll von hauptamtlichen Feuerwehrleuten ergänzt werden. Unterstützung soll dabei auch die Feuerwehr von Fehmarn leisten.

Eine Sache machte der Kieler Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) gestern ganz deutlich: „Die Stadt Fehmarn und der Kreis Ostholstein können nicht für den Brandschutz aufkommen, schon gar nicht eine Freiwillige Feuerwehr der Stadt Fehmarn.“ Die Kosten müssten anderweitig verteilt werden. „Wir haben ja noch nicht einmal Baurecht für den Tunnel“, sagte Buchholz. Erst wenn die konkreten und genehmigten Baupläne vorlägen, werde man sich – wie bei allen großen Bauprojekten üblich – der Frage des Brandschutzes und anderer Sicherheitsfragen detailgenau widmen können.

Noch ist unklar, wann der Bau des 19 Kilometer langen Tunnels zwischen Puttgarden auf Fehmarn und Rødbyhavn in Dänemark beginnen kann. Die Kosten dafür tragen die Dänen allein. Deutschland muss nur für die eigene Hinterlandanbindung zahlen.

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