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Umgefallen

Gremersdorf: Betrunkener stand nachts neben seinem Motorrad auf der Straße

Der Norweger war mit einer Yamaha Ténéré 700 unterwegs. Die Maschine lag nachts auf der Straße.

Der Norweger war mit einer Yamaha Ténéré 700 unterwegs. Die Maschine lag nachts auf der Straße.

Gremersdorf. Dass man alkoholisiert auf zwei Rädern recht unsicher unterwegs ist, hat ein norwegischer Motorradfahrer auf der Kreisstraße 41 in Höhe Gremersdorf erfahren, auch wenn er seine Geschichte ganz anders erzählte. Dem Mann entglitt sein 200 Kilogramm schweres Motorrad, so dass es auf der Fahrbahn liegen blieb. So fand jedenfalls ein Autofahrer den Norweger und sein Gefährt vor, bot seine Hilfe an, roch die „Fahne“ des Mannes und rief die Polizei. Die nachts noch ein benachbartes Feld durchsuchte.

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Der Vorfall ereignete sich am frühen Donnerstagmorgen. Um 2.40 Uhr teilte der Autofahrer der Polizei mit, dass er kurz zuvor auf der K 41 zwischen Dazendorf und Kembs einen Motorradfahrer sowie ein auf der Fahrbahn liegendes Motorrad mit norwegischem Kennzeichen entdeckt hatte. Der Zeuge hatte seine Hilfe angeboten, die der Motorradfahrer jedoch ablehnte. Weiter teilte der Anrufer mit, der Mann sei vermutlich betrunken.

Vorläufiger Test ergab 1,7 Promille

Nach kurzer Zeit traf eine Streife des Polizeireviers Heiligenhafen ein; die Beamten befragten den 53-jährigen Motorradfahrer. Der Norweger war augenscheinlich unverletzt. Beim Fahrer stellte auch die Polizei Atemalkoholgeruch fest. Ein vorläufiger Wert ergab 1,7 Promille. Die Maschine des Norwegers, eine Yamaha Ténéré 700, lag zu diesem Zeitpunkt quer zur Fahrbahn auf dem Asphalt. Sie war nur leicht beschädigt. Hinweise auf weitere Fahrzeuge, die möglicherweise an dem Sturz der Yamaha beteiligt waren, gibt es laut Polizei nicht.

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Bierdosen-Suche auf dem Acker

Der Norweger berichtete, er habe er in einem unachtsamen Moment die Kontrolle über sein Motorrad verloren und sei daraufhin gestürzt. Als er es nicht geschafft habe, die Maschine wieder aufzurichten und als auch nach Stunden keine Autofahrer vorbeigekommen seien, habe er aus Frust angefangen, Bier zu trinken. Die dazugehörigen leeren Bierdosen habe er in das angrenzende Feld geworfen, auf dem die Beamten jedoch später keine einzige Dose finden konnten.

Der Mann musste zwei Blutproben abgeben, sein Führerschein wurde beschlagnahmt und er musste eine Sicherheitsleistung von 1200 Euro hinterlegen. Der 53-Jährigen bezahlte bar. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.

Von sas

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