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LN-Gastro-Test

So mögen die Ostholsteiner ihren Döner am liebsten

Sascha Stephan betreibt den Altstadt-Grill auf Fehmarn. Die Inselbewohner lieben es, Pommes mit im Döner zu haben.

Sascha Stephan betreibt den Altstadt-Grill auf Fehmarn. Die Inselbewohner lieben es, Pommes mit im Döner zu haben.

Fehmarn/Ratekau. Gerade während der Corona-Pandemie, als viele Restaurants geschlossen waren, sind noch mehr Ostholsteiner „auf den Döner gekommen“. „Wir hatten hier teilweise bis zu 50 Leute in der Warteschlange“, sagt Sascha Stephan, der gemeinsam mit Beata Pawlik den Altstadt-Grill in Burg auf Fehmarn betreibt.

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Die Fehmaraner haben übrigens eine ganz besondere Vorliebe. „Wir wurden immer wieder gefragt, ob wir nicht auch Pommes mit zum Fleisch in das Brot tun können“, berichtet Stephan. Und da der Kunde König ist, kreierten die Betreiber den „Altstadt-Döner“. Der Döner mit Fleisch, Pommes, Salat nach Wahl und meist Zaziki und scharfer Soße ist jetzt der Kassenschlager in dem kleinen Grill-Imbiss, der ausschließlich auf Außer-Haus-Verkauf setzt.

Der Fleischanteil im Döner ist wichtig

Was einen guten Döner ausmacht? Sascha Stephan ist sich sicher, die Antwort zu kennen. „Das Wichtigste ist das Fleisch. Wir haben einen sehr hohen Fleischanteil von 70 Prozent und nur 30 Prozent Hackanteil, deshalb dürfen wir unseren Döner auch Original Döner Kebab nennen. Außerdem gibt es keine Treibmittel oder Konservierungsstoffe in unserem Fleischspieß“, sagt Stephan.

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Doch der Döner besteht nicht aus Fleisch allein. „Unser Geheimrezept ist die Frische. Unser Kraut kommt vom Bauern auf Fehmarn, das Brot wird von einer türkischen Bäckerei in Lübeck gebacken, und unsere Soßen machen wir alle selbst. Nur mit frischen Zutaten“, sagt er stolz. Das bedeute zwar auch, dass der Altstadt-Döner mit 6,50 Euro mehr als die meisten Döner kostet. „Aber“, da ist sich Stephan sicher, „das ist es den Kunden auch wert“.

Mit Kalbfleisch und Cocktailsoße: So serviert Hasim Capli den Ratekauern ihren Döner am häufigsten.

Mit Kalbfleisch und Cocktailsoße: So serviert Hasim Capli den Ratekauern ihren Döner am häufigsten.

Sauberkeit steht in Ratekau an erster Stelle

Hasim Capli, der zusammen mit seinem Bruder Mehmet seit sieben Jahren das Istanbul Döner Haus in Ratekau betreibt, macht noch auf einen anderen Punkt aufmerksam. Vor dem Gericht selbst kommt für ihn erst einmal der Laden. „Als erstes muss es immer sauber sein. Das ist mir ganz wichtig. Wenn ich selber irgendwo in einen Dönerladen gehe, gucke ich auch immer erst einmal, wie dort gearbeitet wird und ob alles sauber ist.“

Die zweite Voraussetzung für einen erfolgreichen Dönerladen sei Freundlichkeit. „Du musst immer freundlich mit deinen Gästen umgehen“, sagt Capli. Das zahle sich aus. „Wir kennen alle unsere Stammgäste, die teilweise sogar aus Sereetz oder Timmendorfer Strand extra hierherkommen. Das ist wie eine große Familie.“ Capli fühlt sich so wohl in Ratekau, dass er schon seit zwei Jahren nach einem Haus sucht, um mit seiner Familie von Lübeck in die Gemeinde zu ziehen.

Kein Scherz: Bei Sascha Stephan gehören Pommes in den Döner. Die Inselbewohner mögen das besonders gern.

Kein Scherz: Bei Sascha Stephan gehören Pommes in den Döner. Die Inselbewohner mögen das besonders gern.

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Istanbul Döner Haus: Soße ist entscheidend

Aber natürlich spiele auch das Essen selbst eine wichtige Rolle. „Egal, ob die Kunden Hähnchen- oder Kalbfleisch wählen, ganz wichtig ist die Soße“, sagt der Ratekauer Imbissbetreiber. „Die muss passen und immer ganz frisch sein.“ Seine Soßen, er hat Cocktailsoße, Zaziki, süß-saure Soße und scharfe Soße im Angebot, macht er ebenfalls alle selber. Am beliebtesten sind in Ratekau übrigens die Cocktailsoße und der Zaziki. „Die Schüler von der Cesar-Klein-Schule nehmen mehr die Cocktailsoße, während die Erwachsenen mehr Zaziki nehmen“, erzählt Capli. Er kann auch das Geheimnis lüften, welches Dönerfleisch am beliebtesten ist: „Ganz klar das Kalbfleisch, wir verkaufen rund 70 Prozent Kalb und 30 Prozent Chicken-Döner.“

Wo gibt es den besten Döner in Ostholstein? Das möchten die LN in ihrer Umfrage herausfinden. Stimmen Sie hier an!

Von Sven Wehde

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