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Angriff im Hotel

Timmendorfer Strand: Betrunkener wirft Feuerlöscher aus zehntem Stock

Ein Betrunkener hat in Timmendorfer Strand in einem Hotel randaliert und Polizisten angegriffen.

Ein Betrunkener hat in Timmendorfer Strand in einem Hotel randaliert und Polizisten angegriffen.

Timmendorfer Strand. Deutlich über den Durst hat am Freitag, 22. Mai, ein junger Mann aus Bremen bei einem Aufenthalt in Timmendorfer Strand getrunken. Betrunken randalierte er, warf einen Feuerlöscher vom Hotelbalkon und beschimpfte anschließend noch Polizisten.

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Wie Polizeisprecher Maik Seidel berichtet, wurden gegen 20.20 Uhr Beamte der Polizeistationen Scharbeutz und Timmendorfer Strand zu einem Hotel in der Strandallee in Timmendorfer Strand gerufen. Dort würden mehrere Personen randalieren und Gegenstände vom Balkon herunterwerfen.

Timmendorf: Betrunkener leistet Widerstand

In der zehnten Etage des Hotels trafen die Beamten auf einen 24-jährigen Mann aus Bremen in seinem Zimmer. „Dort stellten sie fest, dass auf dem Flur ein Feuerlöscher fehlte und offenbar auf dem Balkon entleert worden war“, schildert Seidel die Situation weiter. Den Feuerlöscher fanden die Polizisten in der ersten Etage auf dem Dach das Hotelrestaurants wieder. Der junge Bremer zeigte sich laut Polizei aggressiv und provokant, versuchte, die Beamten anzugehen und Ihnen Gegenstände aus der Hand zu entreißen. Auch die Herausgabe seiner Personalien verweigerte er, die Beamten fanden jedoch später einen Ausweis.

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Polizei nimmt Randalierer mit

„Weil der Randalierer sich absolut uneinsichtig zeigte und nach Aufforderung das Hotel nicht verlassen wollte, musste ein Platzverweis ausgesprochen werden“, berichtet Maik Seidel. Doch auch diesem sei der 24-Jährige nicht nachgekommen, sodass die Polizisten ihn in Gewahrsam nehmen wollten. „Auf dem Weg sperrte er sich immer wieder, sodass er geschoben werden musste“, sagt der Polizeisprecher.

Lübeck: Anwalt nimmt betrunkenen Mandanten mit

Schließlich am Zentralgewahrsam in Lübeck angekommen, wartete dort bereits der Anwalt, den der Bremer noch aus dem Polizeiauto kontaktiert hatte, auf die Beamten und seinen Mandanten. Nach einem klärenden Gespräch konnte der betrunkene Bremer an den Anwalt übergeben werden und musste die Nacht nicht in der Zelle verbringen. Den Mann erwarten nun Strafverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie des Beeinträchtigens von Rettungsmitteln.

Von LN

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