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Gewerkschaft warnt

Viele Ostholsteiner verdienen zu wenig

Viele Ostholsteiner verdienen laut der Gewerkschaft weniger als 2.200 Euro brutto im Monat.

Viele Ostholsteiner verdienen laut der Gewerkschaft weniger als 2.200 Euro brutto im Monat.

Ostholstein. 10.400 Vollzeit-Beschäftigte im Kreis Ostholstein verdienen weniger als 2.200 Euro brutto im Monat. Das sind 31 Prozent aller Menschen, die hier sozialversicherungspflichtig die volle Stundenzahl arbeiten. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) hin. Die Gewerkschaft beruft sich dabei nach eigenen Angaben auf eine aktuelle Statistik der Arbeitsagentur.

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Droht Hartz IV trotz Vollzeit-Arbeit?

Gewerkschafter Ralf Olschewski warnt: „Wer heute in Vollzeit weniger als 2.200 Euro verdient, der ist mit hoher Wahrscheinlichkeit im Alter auf staatliche Stütze angewiesen.“ Das ergebe sich aus Berechnungen der Bundesregierung. Danach muss ein Vollzeit-Arbeitnehmer im Schnitt mindestens 12,63 Euro pro Stunde verdienen, um nach 45 Beitragsjahren bei der Rente oberhalb der staatlichen Grundsicherung zu landen. Für den IG BAU-Bezirksvorsitzenden ist das ein unhaltbarer Zustand: „Altersarmut trotz Vollzeit – das kann nicht sein. Wer jeden Tag acht Stunden malocht, der muss von seiner Arbeit auch leben können.“

Redaktion LN

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