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Telefonbetrug

Dringende Warnung der Polizei: Wieder Schockanrufe im Kreis Segeberg

Drei Seniorinnen aus Bad Segeberg, Wahlstedt und Großenaspe haben am Donnerstag sogenannte Schockanrufe erhalten. Allerdings sind das nur die Fälle, die der Polizei bislang bekannt sind.

Drei Seniorinnen aus Bad Segeberg, Wahlstedt und Großenaspe haben am Donnerstag sogenannte Schockanrufe erhalten. Allerdings sind das nur die Fälle, die der Polizei bislang bekannt sind.

Bad Segeberg.Die Polizei in Bad Segeberg warnt ältere Menschen derzeit dringend vor sogenannten Schockanrufen. Mehrere solcher betrügerischen Anrufe seien am Donnerstagvormittag in Bad Segeberg, Wahlstedt und Großenaspe registriert worden, sagte Polizeisprecher Lars Brockmann.

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Anruferin gab sich unter Tränen als Tochter aus

Die von den Täter vorgebrachten Geschichten seien dabei in allen Fällen die gleichen gewesen. So hatte am Donnerstag zwischen 12 und 12.30 Uhr eine 80-jährige Frau in Großenaspe einen Anruf einer Frau erhalten, die sich als ihre Tochter ausgab. Unter Tränen berichtete sie davon, soeben einen Menschen tot gefahren zu haben.

Kurz darauf habe ein angeblicher Polizeibeamter das Gespräch übernommen. Der dramatisierte die Legende noch, wonach es sich bei der getöteten Person um eine Mutter und ihre zwei Kinder gehandelt hätte, sagte Brockmann.

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Der falsche Beamte habe daraufhin 5000 Euro von der alten Dame gefordert, damit ihre Tochter frei gelassen würde. Die 80-Jährige ließ sich aber nicht hinter die Fichte führen und reagierte genau richtig: Sie beendete das Gespräch, rief ihre – richtige – Tochter an und erstattete Anzeige bei der Polizei in Boostedt.

Ähnliche Anrufe erhielten am Donnerstag auch eine 86-Jährige aus Wahlstedt und eine 78-Jährige aus Bad Segeberg. Auch sie erkannten den Betrug und informierten das Polizeirevier in Bad Segeberg.

Möglicherweise noch unbekannte Taten

Diese drei sind allerdings nur die Fälle, von denen die Polizei derzeit Kenntnis hat. Nicht auszuschließen ist, dass die Täter in anderen Fällen mit ihrer Masche Erfolg gehabt haben. Mögliche Geschädigte sollten sich deshalb mit der Polizei in Bad Segeberg unter Telefon 04551/8840 in Verbindung setzen.

Zudem rät die Polizei im Falle von Anrufen, bei denen es um Leben und Tod oder bedeutende Sachwerte und damit verbundene Geldforderungen am Telefon geht, überaus misstrauisch zu sein. Das Gespräch sollte umgehend beendet, Angehörige und die Polizei verständigt werden.

Weitere wichtige Hinweise und Tipps der Polizei sind unter www.polizei-beratung.de zu finden.

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Von ov

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