Polizei

Betrug am Telefon: Frauen entlarven falschen Polizisten in Bad Bramstedt

Der falsche Polizeibeamte, der Enkeltrick oder auch ein Gewinnversprechen sind Maschen der Betrüger, mit denen sie am Telefon zumeist ältere Menschen um ihr Geld bringen wollen. (Symbolbild)

Der falsche Polizeibeamte, der Enkeltrick oder auch ein Gewinnversprechen sind Maschen der Betrüger, mit denen sie am Telefon zumeist ältere Menschen um ihr Geld bringen wollen. (Symbolbild)

Bad Bramstedt. Ein falscher Polizeibeamter hat am Mittwoch in Bad Bramstedt versucht, zwei ältere Frauen am Telefon um ihr Geld zu erleichtern. Doch die Damen witterten den Betrug.

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Opfer angeblich auf der Liste von Einbrechern

Wie Polizeisprecher Lars Brockmann von der Polizeidirektion Bad Segeberg berichtet, meldete sich sowohl bei einer 63- als auch bei einer 68-Jährigen ein angeblicher Polizeibeamter aus Bad Bramstedt. „Der 68-Jährigen berichtete er von der Festnahme von zwei Tätern nach einem Einbruch, ein dritter sei flüchtig. Angeblich habe man bei den Festgenommenen eine Liste gefunden, auf der auch der Name der Angerufenen aufgeführt sei“, sagt Brockmann. „Die Bad Bramstedterin kannte die altbekannte Geschichte und beendete das Telefonat.“

Betrüger berichtet von nächtlichem Polizeieinsatz

Kurz darauf habe das Telefon der 63-Jährigen geklingelt. „Hier fragte sie der falsche Polizist, ob sie etwas von einem Einsatz während der Nacht mitbekommen habe. Auch der zweiten Angerufenen erschien der angebliche Beamte suspekt, so dass sie ihm gegenüber keine Angaben am Telefon machte, das Gespräch beendete und die Polizeistation Bad Bramstedt informierte.“

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Dank des umsichtigen Verhaltens der Geschädigten sei es zu keinem finanziellen Schaden gekommen. Vor dem aktuellen Hintergrund warnt die Polizei zum wiederholten Male vor betrügerischen Anrufen.

Immer mehr Fälle mit falschen Polizisten

"Derartige Anrufe sind ein bundesweites Phänomen, das oftmals durch überörtliche Täter begangen wird", erklärt Brockmann. Unbekannte Anrufer versuchten immer wieder, mittels dieser Masche an Bargeld und Wertgegenstände zu kommen. Erst vor wenigen Tagen hatte eine Bankmitarbeiterin in Bad Segeberg verhindert, dass eine 73-Jährige durch einen Enkeltrick 50 000 Euro abhebt und Betrügern übergibt. Die Polizei klärte daraufhin erneut über die Maschen der Täter auf.

Hier gibt es Hilfe

Besorgte Bürger können bei bestehender Unsicherheit im Umgang mit derartigen Anrufen an jede örtliche Polizeidienststelle oder gleichermaßen an das Sachgebiet Prävention der Polizeidirektion Bad Segeberg wenden (Bad Segeberg 045 51/884 21 41, Pinneberg 041 01/20 20). Dort erhalten vermeintliche Opfer, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter örtlicher Geldinstitute, entsprechende Hinweise.

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Von sts/pm

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