Feuerwehreinsatz

Großfeuer in Kaltenkirchen: Reetdach von Bürgerhaus in Flammen

Die Feuerwehrleute sind seit 3 Uhr morgens im Einsatz. Sie versuchen, das Reetdach des Bürgerhauses in Kaltenkrichen zu löschen.

Die Feuerwehrleute sind seit 3 Uhr morgens im Einsatz. Sie versuchen, das Reetdach des Bürgerhauses in Kaltenkrichen zu löschen.

Kaltenkirchen. Das reetgedeckte Bürgerhaus in Kaltenkirchen ist in der Nacht zu Freitag von einem Feuer schwer beschädigt worden. Einem Großaufgebot der Feuerwehren sei es gelungen, die Flammen weitgehend auf das Dach zu begrenzen. „Das Haus wurde gehalten“, sagte Kreisfeuerwehrsprecher Patrick Juschka am Morgen. Nach ersten Ermittlungen besteht der Verdacht der Brandstiftung. Der Schaden dürfte nach Polizeiangaben mindestens 50 000 Euro betragen.

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Nach dem Alarm um 3.17 Uhr seien die Freiwilligen Feuerwehren aus Kaltenkirchen, Bad Bramstedt, Henstedt-Ulzburg, Oersdorf, Kisdorf und weiteren Orten angerückt. Insgesamt seien sieben Feuerwehrzüge an dem Einsatz beteiligt gewesen, sagte Juschka. Außerdem habe das Technische Hilfswerk und das Deutsche Rote Kreuz unterstützt.

Feuer blieb weitgehend auf Reetdach beschränkt

Das Feuer sei weitgehend auf das Reetdach beschränkt geblieben, weil die darunter verbauten Brandschutzplatten gehalten hätten, sagte Juschka. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

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Nach Angaben der Polizei bemerkten Zeugen gegen 3 Uhr Brandgeruch und stellten kurz darauf eine starke Rauchentwicklung fest. Die Männer alarmierten die Rettungskräfte und begannen mit Wassereimern den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr zu bekämpfen.

Das Bürgerhaus Kaltenkirchen war nach einem Feuer im Jahr 1999 neu errichtet worden. Das ursprüngliche Gebäude stammte aus dem 18. Jahrhundert. Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause (CDU) sagte nach einem Bericht des NDR am Morgen am Brandort: „Das Bürgerhaus ist ein lieb gewonnenes Objekt für die Bevölkerung. Es ist ein historisches Gebäude und es blutet mir das Herz zu sehen, dass es hier gerade so einen Schaden nimmt.“

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Bei dem Einsatz waren zahlreiche Einsatzkräfte nachalarmiert worden. Das Reet sei im First von der Verdrahtung gelöst worden, damit Löschwasser zwischen dem Reet und den Brandschutzplatten eindringen konnte. Zusätzlich wurde Schaum zur Brandbekämpfung eingesetzt. Das THW sei alarmiert worden, da Löschwasser mit Schaum in Regenwasserkanäle geraten sei und es in die Abwasserkanalisation umgepumpt werden musset, bevor das Löschwasser Regenrückhaltebecken kontaminiere.

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Von dpa/Daniel Friederichs

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