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Versuchter Femizid?

Messer-Attacke in Norderstedt: Mann und Frau schwer verletzt

Ein Polizeiauto.

Ein Polizeiauto.

Norderstedt.Eine Frau und ein Mann sind nach bisherigen Ermittlungen bei einer Auseinandersetzung in Norderstedt schwer verletzt worden.

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Der 36-Jährige und die 40-Jährige gerieten am frühen Freitagabend in der Straße Am Schulwald aneinander, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonnabend. „Nach Zeugenangaben habe der Mann die Frau attackiert und sie mit einem Messer im Oberkörperbereich verletzt“, so der Sprecher. „Anschließend soll er auf sich selbst eingestochen haben.“

Beide erlitten schwere, zunächst lebensbedrohliche, Verletzungen und kamen zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser. Lebensgefahr bestehe mittlerweile nicht mehr.

Offenbar handelt es sich um eine Beziehungstat

„Zu den Hintergründen der Tat können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden“, so der Sprecher weiter. „Es dürfte sich um eine Beziehungstat handeln.“

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Das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung bezüglich der Schwere der Verletzungen steht noch aus. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel soll der Tatverdächtige einem Gericht zur Verkündung eines Untersuchungshaftbefehls vorgeführt werden.

Die Beamten ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Haftbefehl erlassen

Am Sonntag erließ ein Haftrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung gegen den 36 Jahre alten Tatverdächtigen.

Düstere Gedanken? Nutzen Sie Hilfsangebote!

Anonymes Gesprächs- und Beratungsangebot für Menschen in Not und Krisen: Kirchliche Telefonseelsorge, Tel. 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 oder unter www.telefonseelsorge.de

Kostenlose Beratung zur Wahl des geeigneten Therapeuten: Psychotherapie-Informations-Dienst, Tel. 030/20916 63 30, www.psychotherapiesuche.de

Informationen für Betroffene und Angehörige: Stiftung Deutsche Depressionshilfe: www.deutsche-depressionshilfe.de; Deutschlandweites Info-Telefon: 0800 33 44 5 33.

Kinder- und Jugendsorgentelefon: 0800-1110333

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Der Mann befindet sich derzeit noch unter Bewachung in einem Krankenhaus und soll in eine Justizvollzugsanstalt verbracht werden, sobald sein Gesundheitszustand dies erlaubt.

Von RND/dpa/kha

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