Krieg in der Ukraine

So können Segeberger den Menschen in der Ukraine helfen

Viele Sachspenden: Ein Bild von der Initiative, die Leonid Polyakov mit dem SC Rönnau organisiert hat.

Viele Sachspenden: Ein Bild von der Initiative, die Leonid Polyakov mit dem SC Rönnau organisiert hat.

Bad Segeberg. Der Angriffskrieg des russischen Machthabers Wladimir Putin gegen das Nachbarland ist auch eine menschliche Katastrophe. Gleichzeitig rollt eine Welle der Hilfsbereitschaft auch durch den Kreis Segeberg: Etliche Transporte mit Sachspenden sind bereits auf dem Weg nach Polen oder an die ukrainische Grenze, doch auch in den kommenden Tagen und Wochen werden Hilfsgüter gebraucht. Auch Geldspenden werden dringend benötigt. Wenn auch Sie helfen wollen: Hier finden Sie Ansprechpartner in unserer Region.

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So sammelt das DRK direkt für die Menschen in der Ukraine: Deutsches Rotes Kreuz,IBAN: DE 6337 0205 0000 0502 3307, BIC: BFSWDE33XXX, Spendenzweck "Nothilfe Ukraine".

Der Verein "alleineinboot" und andere Institutionen plant in der Woche ab Montag, 14. März, im ehemaligen Que-Danceclub am Bahnhof in Bad Segeberg eine Sammelstelle für Sachspenden (saubere Kleidung in gängiger Größe, Schuhe, kleines Spielzeug, Geschirr) einzurichten. Dafür werden noch ehrenamtliche Helfer gesucht. Kontakt: telefonisch unter 0176/513 55 892 oder per E-Mail an info@alleineinboot.de. Zudem nimmt der Verein Spenden für die aus der Ukraine geflüchtete Gruppe um Fußball-Cotrainer vom SC Rönnau unter dem Stichwort "Leonid Polyakov" unter der IBAN DE47 2305 1030 0510 5204 30 an.

Sachspenden (Bitte derzeit keine Kleidung) für Geflüchtete nimmt die jüdische Gemeinde an. Was gebraucht wird und weitere Infos gibt es bei Ansprechpartner Torben Miehle telefonisch unter der Nummer 0151/40 30 18 28.

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Die Richard-Hallmann-Schule in Trappenkamp organisiert eine Spendenaktion gemeinsam mit der Firma di.hako.tec. Die Firma hat ein Werk in Koszalin/Polen und fährt regelmäßig dorthin, um Produkte abzuholen und hat der Schule angeboten, mit einem ihrer Lkw Spenden mitzunehmen und vor Ort zu übergeben. Mit der Gemeinde in Koszalin hat die RHS über eine polnisch sprechende Kollegin Kontakt aufgenommen; dort würde man sich über Spenden sehr freuen und hat eine Liste der benötigten Güter geschickt. Demnach werden gebraucht: Haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel, steriles Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, Einweghandschuhe, Schlafsäcke, Isomatten, Decken, Taschenlampen, Bettwäsche, Handtücher, Baby- Zubehör (Nahrung, Hygieneartikel, Babykleidung) und Powerbanks mit Kabel (originalverpackt/neu). Abgabezeiträume der Spenden in der Stube: Donnerstag, 10.März von 8–15 Uhr, Freitag, 11.März von 8–13 Uhr, Montag, 14.März von 8–13 Uhr oder nach telefonischer Absprache unter 0175/81 96 300. Zugang zur Stube über den Mensainnenhof/Ende Schulstraße (Beschilderung).

Die Stadt Kaltenkirchen trifft Vorbereitungen zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine, zusammen mit der Wohnungswirtschaft. Wer private Unterkünfte zur Verfügung stellen kann, soll sich an die Stadtverwaltung, Herrn Ralf Köhler melden. Telefonisch unter 041 91/93 93 30 oder per E-Mail an ukraine-hilfe@kaltenkirchen.de. Weiterhin bittet die Stadt Kaltenkirchen um Hilfe bei der Begleitung von Flüchtlingen: Wer aus dem Ukrainischen oder Russischen übersetzen kann und/oder eine Familie in der ersten Zeit in Kaltenkirchen begleiten möchte, kann sich ebenfalls an die Verwaltung wenden. Ansprechpartnerin ist Simone Wichelmann unter der Telefonnummer 04191/ 956 1757 oder per E-Mail an ukraine-hilfe@kaltenkirchen.de. Geldspenden für aus der Ukraine geflüchtete Menschen, die in Kaltenkirchen ankommen, nimmt die Stadt über das Spendenkonto der Stadt Kaltenkirchen an: Sparkasse Südholstein, IBAN: DE95 2305 1030 0000 2040 21,Verwendungsweck: Spende Ukraine.

Sachspendensammelstelle in Kaltenkirchen für medizinische Materialien (auch abgelaufene Verbandkästen), Desinfektionsmittel (Hand, Fläche, Wunden), Hilfsmittel (Rollstühle, Krücken, Gehwagen), Hygieneartikel für Frauen und Babys (keine Bekleidung!), Babynahrung Nahrungsmittel in Dosen oder Gläschen (keine verderblichen Nahrungsmittel!), Schlafsäcke (keine Decken etc.), Batterien, Taschenlampen, Powerbanks (möglichst bereits geladen): Impfstelle im Ohland-Park (Kisdorfer Weg 11). Öffnungszeiten: montags bis donnerstags: 9.30 Uhr - 170 Uhr, freitags: 9.30 Uhr bis 20.30 Uhr, sonnabends 10Uhr bis 16 Uhr und sonntags: 11 Uhr bis 15 Uhr.

Wer die Initiative der Ukrainischen Ärztevereinigung in Deutschland e.V. mit medizinischen Sachspenden unterstützen – der Verein ist schon sehr aktiv – möchte, erhält auf folgender Homepage nähere Informationen: www.hilfe-ua.de bzw. www.uaevd.de. Die Organisation und Durchführung der Hilfslieferungen kann auch mit einer Geldspende auf folgendes Spendenkonto unterstützt werden: Ukrainische Ärztevereinigung in Deutschland e.V.; Sparkasse Südholstein IBAN: DE50 2305 1030 0511 3395 41; BIC: NOLADE21SHO; Verwendungszweck: Medizinische Hilfe für die Ukraine. Sowohl für Sach-, als auch Geldspenden können Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.

Auch Segebergs Lions werben um Spendengelder für die Ukraine, und zwar ausschließlich für medizinische Hilfsgüter. Die Fördergesellschaft des Lions-Club Segeberg hat das Spendenkonto mit der IBAN: DE29 2305 1030 0000 0383 69, das Stichwort lautet "Arzneimittel Ukraine". Auf Wunsch gibt es Spendenbescheinigungen.

Der Norddeutsch-ukrainische Hilfsstab (Internet: www.hilfe-ua.de) hat ein Rund-um-die-Uhr-Callcenter eingerichtet. Für Helfer: +49 170/484 26 64 oder +49 170/4 83 93:66; für Geflüchtete unter +49 152/21 45 55 30 oder +49 1 52/21 45 55 25.

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Wer Geld an Hilfsorganisationen spenden möchte, die die Menschen in der Ukraine unterstützen, der sollte auf das Spendensiegel des DZI schauen (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen). Es bescheinigt Transparenz und einen sorgfältigen Umgang. Kleine, lokale Hilfsaktionen sind dort meist nicht aufgelistet. Darum lohnt bei Zuwendungen ein genauer Blick auf sie. Die Menschen, die aus der Ukraine kommen, haben meistens nur Dokumente und einen kleinen Koffer dabei. Transportmöglichkeiten, Wohnraum, Spielzeug, Unterstützung: Alles das wird gebraucht – aber mit Augenmaß. Fragen Sie nach, was gebraucht wird, bevor Sie zu Hause alles zusammensammeln, was Sie nicht mehr benötigen.

Wer Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung stellen will, kann sich bei folgenden Stellen melden:

Wer in Bad Segeberg Unterbringungsangebote machen möchte, kann sich an die Stadt wenden. Per E-Mail: ukraine@badsegeberg.de oder telefonisch zu den Bürozeiten unter der Nummer 045 51/856 47 05.

Wer in Wahlstedt Geflüchteten Unterschlupf bieten möchte, der weit über ein paar Tage oder Wochen hinaus geht, der kann sich telefonisch zu den üblichen Öffnungszeiten an die Stadt wenden unter der Nummer 045 54 701 131 oder per E-Mail an asyl@wahlstedt.de.

In Kaltenkirchen kann sich jeder, der private Unterkünfte zur Verfügung stellen möchte, per E-Mail an die Stadtverwaltung wenden unter ukraine-hilfe@kaltenkirchen.de oder telefonisch unter der Rufnummer 041 91/93 93 39 an Rathausmitarbeiter Ralf Köhler.

Von LN

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