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Winnetou-Nachfolger

Wieder Erol Sander? Oder lieber Ralf Stegner?

Karl-May-Spiele: Letzte Vorstellung von Erol Sander - auf jeden Fall 2012

Karl-May-Spiele: Letzte Vorstellung von Erol Sander - auf jeden Fall 2012

Bad Segeberg.Die Frage nach dem nächsten Winnetou bewegt offenbar viele Menschen in Segeberg und der Region. Knapp 1500 Menschen haben sich an einer – nicht repräsentativen – Online-Umfrage auf LN-Online.de beteiligt und über ihren Favoriten unter den derzeit in Fankreisen kursierenden Namen abgestimmt. Beherrscht wurde das Feld dabei mehrere Tage lang mit großem Abstand von Musical-Darsteller Alexander Klaws, der 2017 als jugendlicher Liebhaber Old Surehand anscheinend viele Herzen unter den Zuschauern für sich gewinnen konnte. Aber auch der RTL-Winnetou Nik Xhelilaj und der Kalkberg-Schauspieler Max König konnten viele Stimmen für sich verbuchen.

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Über das Wochenende bis einschließlich Montag haben sich die Verhältnisse aber noch deutlich umgekehrt. Alexander Klaws musste sich am Ende mit 19,8 Prozent der Stimmen mit dem zweiten Platz unter den elf genannten Schauspielern begnügen. Mit 33,4 Prozent der Stimmen heißt der Überraschungssieger der Umfrage Erol Sander, der 2007 bis 2012 den Winnetou am Kalkberg spielte. Dass er tatsächlich zurückkehren könnte, gilt aber als nicht sehr wahrscheinlich. Nicht nur, dass er sich 2012 von der Kalkberg GmbH überraschend und im Streit trennte. Der 50-Jährige hat außerdem einen unerfreulichen Rosenkrieg mit seiner Ex-Frau Caroline Goddet hinter sich.

Nik Xhelilaj schafft es mit 5,0 Prozent nur noch auf Platz fünf, Max König mit 4,6 Prozent auf Platz sechs. Sein Kalkberg-Kollege Fabian Monasterios konnte deutlich an ihm vorbei ziehen und landet in der Endauswertung mit 14,3 Prozent der Stimmen auf einem überraschenden Platz drei.

Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die eigenen Vorschläge der LN-Leser, einige davon sind durchaus. . .interessant. Die Bad Segeberger FDP-Stadtvertreterin Anna-Patricia Thomsen schlägt zum Beispiel TV-Schauspieler Tobias Licht (41) vor. „Ihn könnte man mit Sicherheit überzeugen. Und er passt voll auf Winnetou“, schreibt Thomsen auf Facebook. Genannt wurden auch Matthias Weidenhöfer, der sich allerdings von seinem Bart trennen müsste, oder der Deutsch-Brasilianer Anderson Farah, der 2002 bis 2008 bei den Karl-May-Spielen in Nebenrollen dabei war.

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Sehr häufig gewünscht auch: Bully Herbig. Vorstellen könnte man es sich durchaus, ist der Komiker doch in der Doppelrolle „Abahachi“ und „Winnetouch“ in der Western-Parodie „Der Schuh des Manitu“ mit Indianerrollen bekannt. Seine Besetzung würden aber gänzlich andere Karl-May-Spiele bedeuten. . .

Winnetou-Umfrage

Wer soll neuer Winnetou werden? Diese Fragen haben beim LN -Online-Voting 1493 Teilnehmer beantwortet (Stand 14. Januar, 18 Uhr). Die Namen waren von uns vorgegeben.

Erol Sander 498 – 33,4 Prozent

Alexander Klaws 296 – 19,8 Prozent

Fabian Monasterios 213 – 14,3 Prozent

Sascha Hödl 137 – 9,2 Prozent

Kreshnik „Nik“ Xhelilaj 74 – 5,0 Prozent

Max König 68 – 4,6 Prozent

Hendrik Duryn 60 – 4,0 Prozent

Jan Hartmann 44 – 2,9 Prozent

Hardy Krüger jr. 37 – 2,5 Prozent

Mehmet Kurtuluş 16 – 1,1 Prozent

Jean-Marc Birkholz 9 – 0,6 Prozent

Ein Anderer: 41 – 2,7 Prozent

Unter den freien Antworten der User tauchten insgesamt 39 Antworten auf – darunter auch einige wohl nicht ganz ernst gemeinte Namen:

Nicolas König, Francisco Medina, Wayne Carpendale, Mido Hamada, Arnold Schwarzenegger, Dieter Schönfeld, Elyas M’Barek, Moritz Bürkner, Max Alberti, Florian David Fitz, Stephan Luca, Kai Schumann, Anderson Farah, Gedeon Burkhard, Tobias Moretti, Til Schweiger, Bernhard Hoecker, Kostja Ullman, Nikolai Kinski und – Jan Sosniok.

Mit Sicherheit nicht ganz ernst gemeint (oder doch?) war der Vorschlag eines LN-Lesers, dem schleswig-holsteinischen SPD-Fraktionschef Ralf Stegner die Rolle anzutragen. Eine „Rothaut“ ist Stegner gewiss. Aber unserer Einschätzung nach ist der bekennende Karl-May-Spiele-Fan im Publikum deutlich besser aufgehoben.

Ob die Kalkberg GmbH am Ende die Fanwünsche berücksichten wird, bleibt noch abzuwarten. Geschäftsführerin Ute Thienel zufolge gebe es schon konkrete Gespräche. Es werde jetzt noch geklärt, „ob für beide Seiten auch alles passt“. Endgültig werden soll der Name des nächsten Kalkberg-Winnetou bis Mitte März.

Oliver Vogt

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