Familien-Schicksal

Spenden für Familie Ewald aus Hamberge bei Lübeck: So können Sie helfen

Im April 2019 war die Familie noch vereint. Neele (v. l.), Vater Sebastian und der zehnjährige Jonas sind bereits gestorben. Mutter Stefanie ist nach einer Brustkrebsbehandlung momentan krebsfrei. Nesthäkchen Lenja hat als einziges der drei Kinder den Gendefekt nicht geerbt.

Im April 2019 war die Familie noch vereint. Neele (v. l.), Vater Sebastian und der zehnjährige Jonas sind bereits gestorben. Mutter Stefanie ist nach einer Brustkrebsbehandlung momentan krebsfrei. Nesthäkchen Lenja hat als einziges der drei Kinder den Gendefekt nicht geerbt.

Hamberge. Die fünfköpfige Familie Ewald aus Hamberge wurde wegen des Gendefektes Li-Fraumeni-Syndrom, durch das sich schadhafte Zellen im Körper ungehindert vermehren und damit Krebs begünstigen, in nur drei Jahren auseinandergerissen. Sohn Jonas (10) starb am 29. Dezember 2019,Vater Sebastian am 2. März 2020. Neele (9) starb an diesem Mittwoch, 8. Juni. Nesthäkchen Lenja (3) hat diesen Gendefekt nicht geerbt. Während ihr Ehemann im Sterben lag, erkrankte Mutter Stefanie Ewald ebenfalls an Krebs, der durch einen anderen Gendefekt begünstigt wurde. Sie ist derzeit krebsfrei.

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Anderen zu helfen, das war für die gesamte Familie eine Selbstverständlichkeit. Sebastian Ewald war Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hamberge, Jonas war in der Jugendfeuerwehr aktiv. Darüber hinaus engagierten sich Vater und Sohn bei der Johanniter Unfallhilfe.

Große Anteilnahme für Familie Ewald aus Hamberge

Die Anteilnahme an dem Schicksal der Familie ist in der ganzen Bundesrepublik und darüber hinaus groß. So, wie die Familie stets für andere da war, sorgten Freunde und Bekannte als "Team Ewald" für eine Welle der Hilfsbereitschaft. Um Stefanie Ewald wenigstens die finanziellen Sorgen zu nehmen sowie auch Behandlungen finanzieren zu können, die von den Krankenkassen nicht getragen werden, haben sie auf der Spendenplattform "www.gofundme.com" unter dem Stichwort "Familie Ewald braucht Euch!" zu Spenden aufgerufen und versorgen die Spender mit neuen Information über die Familie.

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„Wir können ihr ihre Liebsten zwar nicht wiedergeben und sie und ihre auch Familie nicht wieder gesund machen“, schreibt das „Team Ewald“ auf der Spendenplattform. Stefanie Ewald habe eine tolle Familie, die sie umsorge, „aber finanziell sieht es aufgrund der vielen unglaublich bösen Schicksalsschläge alles andere als rosig aus. Die riesige finanzielle Sorge können wir alle zusammen kleiner machen.“

Hohe Spendenbereitschaft

Das haben bereits viele Menschen genauso gesehen: Seit 2019 haben bis Freitagmittag mehr als 13 800 Einzelspender fast 500 000 Euro für die Familie gespendet. Die höchste Einzelspende mit 4640 Euro kam vom VfB Lübeck. Aber auch viele kleine Spenden von 5 oder 10 Euro helfen Stefanie Ewald und ihrer verbliebenen Tochter Lenja.

Das „Team Ewald“ bittet nach dem Tod von Neele erneut um Spenden. Sie sollen ausschließlich dafür verwendet werden, um die dreijährige Lenja absichern zu können, die als einziges der drei Kinder das Li-Fraumeni-Syndrom nicht geerbt hat. Ihre Mutter Stefanie Ewald hat ihre eigene Krebserkrankung zwar überstanden und ist momentan krebsfrei, aber auch bei ihr ist ein Gendefekt vorhanden, der eine erneute Erkrankung begünstigt.

Separates Spendenkonto eingerichtet

Es gibt auch ein separates Spendenkonto für die Familie. Dieses läuft bei der Deutschen Bank unter dem Namen Stefanie Ewald und hat die IBAN DE36 2307 0700 0333 7086 02. Auch über den Bezahldienst Paypal können Spenden unter stefanie.ewald@me.com gesendet werden.

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