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Tierquälerei

Nach Hunde-Misshandlung: Peta setzt 500 Euro Belohnung aus

Ein bisher Unbekannter hat seinen Hund misshandelt. Der Vorfall ereignete sich bereits am 19. April am U-Bahnhof in Großhansdorf (Symbolfoto).

Ein bisher Unbekannter hat seinen Hund misshandelt. Der Vorfall ereignete sich bereits am 19. April am U-Bahnhof in Großhansdorf (Symbolfoto).

Großhansdorf. Tierquäler gesucht: Am Dienstag, 19. April, wurde ein Mann am U-Bahnhof "Kiekut" in Großhansdorf im Kreis Stormarn dabei beobachtet, wie er seinen Hund misshandelte. Das teilte die Polizei am vergangenen Freitag mit. Den Zeugenaussagen zufolge trat der Mann den Vierbeiner gegen 17.30 Uhr in die Rippen und schlug mit der Faust und der Leine auf ihn ein, sodass dieser schmerzerfüllt aufschrie. Die Tierrechtsorganisation Peta ist darüber schockiert und will mithilfe einer Belohnung der Täter ausfindig machen.

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Nachdem in Großhansdorf ein Bekannter des Täters eingriff, ließ der Mann von dem Hund ab und verschwand noch, bevor die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen. Der Täter soll 20 bis 30 Jahre alt, circa. 1,75 Meter groß und schwarzhaarig sein. Er war mit einer dunklen Weste sowie einer dunklen Hose bekleidet und machte nach Polizei-Angaben insgesamt einen ungepflegten Eindruck. Der Hund wurde als kniehoch mit grau-blauem Fell und weißer Brust beschrieben. Der Zeuge erstattete Anzeige gegen Unbekannt. Die Polizei Ratzeburg ermittelt und nimmt unter der Telefonnummer 04102/45650 oder per E-Mail sachdienliche Hinweise zur Tat entgegen.

Peta setzt Belohnung aus

Um den Fall aufzuklären, setzt die Tierschutzorganisation Peta nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die die tatverantwortliche Person überführen. Menschen, die etwas beobachtet oder anderweitige Hinweise haben, werden gebeten, sich bei der Polizei oder telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierschutzorganisation melden – auch anonym.

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„Bitte helfen Sie mit, diese schockierende Tat aufzuklären“, so Peter Höffken, Fachreferent bei Peta. „Der Unbekannte muss gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden, bevor der Hund in seiner Obhut noch weiter leidet. Tiere müssen vor solchen Misshandlungen geschützt werden.“ Tierquälerei sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und könne mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Von mc

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