Gewalt gegen Frauen

Inner Wheel Club Stormarn: „Orange Day“ in Reinfeld und Bad Oldesloe

Die Damen des Inner Wheel Club Stormarns wollten vor dem Rathaus mit vielen Oldesloern ins Gespräch kommen, um auf den „Orange Day“ aufmerksam zu machen.

Die Damen des Inner Wheel Club Stormarns wollten vor dem Rathaus mit vielen Oldesloern ins Gespräch kommen, um auf den „Orange Day“ aufmerksam zu machen.

Bad Oldesloe. „Orange Day? Hab ich noch nicht gehört“, zuckten viele Bürger zunächst mit den Schultern. Tatsächlich ist dieser der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, der am 25. November begangen wird. Er leitet die 16 Tage dauernde weltweite UN-Kampagne „Orange The World“ ein, die bis zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember dauert. In diesem Jahr hatten sich auch die Mitglieder des Inner Wheel Club Stormarns an zwei Standorten platziert, um Flagge zu zeigen, ein Zeichen zu setzen und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Die Aktion kam gut an, lockte jedoch auch Randalierer an.

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Rathaus leuchtete in Orange

Sabine Hintz und ihre Mitstreiterinnen standen vor dem Oldesloer Rathaus, das an diesem Abend passend zum Thema in Orange angestrahlt wurde. „Unser neuer Kulturmanager Tim Knackstedt hat uns da sehr unterstützt“, erklärte Hintz. Auch ansonsten war sie recht zufrieden mit der Resonanz.

Problem muss öffentlich gemacht werden

„Tatsächlich wird allein in Deutschland jeden dritten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Laut ,UN Women’ ist zudem weltweit jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens von psychischer, physischer und/oder sexueller Gewalt betroffen. Aus den verschiedensten Gründen zeigen Frauen dies jedoch nur selten an. Unser Ziel war es, auf das Problem ,Gewalt gegen Frauen’ aufmerksam zu machen, Hilfsangebote aufzuzeigen und Betroffene zu ermutigen, diese anzunehmen“, erklärte Hintz. Die Aktion direkt nach dem Weihnachtsmann-Wecken zu starten, sei gut gewesen, so sei viel Publikum da gewesen und man habe gute Gespräche führen können.

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Weihnachtsmann schaute auch vorbei

Gleiches sagte auch Katrin Lange-Wühlisch, die mit diversen Inner Wheel-Freundinnen an zwei Tagen – unter anderem auch beim Weihnachtsmannwecken – in Reinfeld vor dem Rathaus stand. „Es gab einen regen Austausch zwischen dem Kinderhilfswerk, Ukrainerinnen, den Inner Wheelerinnen, dem Bürgermeister und den Bürgerinnen. Am zweiten Tag schaute dann sogar der Weihnachtsmann an unserem Stand vorbei.“

Viele Plakate zerstört

Was die Mitglieder des Clubs aber bedauerten, war, dass diverse Plakate, die sie vorab aufgehängt hatten, um auf die Aktion hinzuweisen, zerstört wurden. „Es sind 30 bis 40 Stück betroffen. Das ist schon erschreckend“, sagte Sabine Hintz.

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