Bargfeld-Stegen

Mann mit Messer verletzt – Polizei fasst Tatverdächtigen

In Bargfeld-Stegen kam es in einer Unterkunft für Obdachlose, Aussiedler und Asylbewerber zu einem Messerangriff.

In Bargfeld-Stegen kam es in einer Unterkunft für Obdachlose, Aussiedler und Asylbewerber zu einem Messerangriff.

Bargfeld-Stegen. Nach Angaben der Polizei vom Mittwoch ereignete sich der Vorfall am Dienstagabend gegen 21.20 Uhr in der Unterkunft für Obdachlose, Aussiedler und Asylbewerber in Bargfeld-Stegen.

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Zweimal in den Bauch gestochen

Demnach waren ein 19-Jähriger und ein 45-Jähriger in einer Wohnung der Unterkunft in Streit geraten, in dessen Folge der 19-Jährige dem Opfer mit einem Messer zweimal in den Bauch stach. Der Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Einem Zeugen gelang es, dem Angreifer das Messer zu entreißen und in einem Nebenzimmer einzuschließen. Der mutmaßliche Täter ergriff danach die Flucht.

Opfer in Hamburg notoperiert

Die Polizei konnte den stark alkoholisierten Tatverdächtigen später in der Nähe des Tatortes fassen: Polizeibeamte sahen den Mann auf einem Fahrrad und hielten ihn an, da die Täterbeschreibung auf ihn passte. Daraufhin ließ er sich laut Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft widerstandslos festnehmen. Die Polizeibeamten brachten ihn auf die Wache. Das verletzte Opfer wurde in einem Hamburger Krankenhaus notoperiert. Derzeit bestehe keine Lebensgefahr mehr für den Mann, heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft weiter.

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Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen Verdachts des versuchten Totschlags ermittelt. Im Falle einer Verurteilung sieht das Gesetz für den vollendeten Totschlag eine Freiheitsstrafe von fünf bis 15 Jahren vor. Wenn es sich um einen Versuch handelt, kann das Gericht die Strafe mildern. Macht es von dieser Milderungsmöglichkeit Gebrauch, so beträgt der Strafrahmen zwei Jahre bis elf Jahre und drei Monate Freiheitsstrafe. Innerhalb dieses Strafrahmens wird dann durch das Gericht das konkrete Strafmaß entsprechend der durch den Täter verwirkten persönlichen Schuld festgelegt.

Die Staatsanwaltschaft hat einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr beantragt. Der Tatverdächtige sollte noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden.

RND/BA

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