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Bargteheide

Mutmaßlicher Todesschütze ab Januar wieder vor Gericht

Der Mann war im November 2017 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hob dieses Urteil im August 2018 jedoch wegen eines Formfehlers auf.

Der Mann war im November 2017 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hob dieses Urteil im August 2018 jedoch wegen eines Formfehlers auf.

Bargteheide/Lübeck.Der mutmaßliche Todesschütze von Bargteheide muss sich von Januar an erneut in Lübeck vor Gericht verantworten. Der Prozess werde am 10. Januar beginnen, teilte das Landgericht Lübeck am Montag mit.

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Der Mann war im November 2017 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hob dieses Urteil im August 2018 jedoch wegen eines Formfehlers auf. Jetzt werde das Verfahren vor einer anderen Schwurgerichtskammer des Landgerichts neu aufgerollt, sagte ein Gerichtssprecher. Dafür seien zunächst 13 Verhandlungstage bis Mai 2019 geplant.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, im August 2016 seine ehemalige Freundin unter einem Vorwand in seine Wohnung in Bargteheide im Kreis Stormarn gelockt und mit drei Schüssen getötet zu haben. Die 28-Jährige hatte sich Monate zuvor nach fünfjähriger Beziehung von dem wegen Gewalttaten vorbestraften Gerüstbauer getrennt, weil sie seine Eifersucht nicht mehr ertragen konnte.

Der neue Prozess ist der dritte Anlauf, die Tat vom August 2016 juristisch aufzuarbeiten. Ein erster Prozess war im Mai 2017 wegen einer Erkrankung des Verteidigers geplatzt. Der zweite Prozess endete mit der Verurteilung, gegen die der Angeklagte Revision beantragte.

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RND/dpa

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