Klein Wesenberg

Neues Tanklöschfahrzeug für die Feuerwehr

stjebWEsenberg - Bürgermeister Herbert David (li) übergibnt die Fahrzeugschlüssel an Gemeindewehrführer Hans-Joachim Möller. Im Hintergrund das "neue" TLF 8/18 auf Unimog Fahrgestell.

stjebWEsenberg - Bürgermeister Herbert David (li) übergibnt die Fahrzeugschlüssel an Gemeindewehrführer Hans-Joachim Möller. Im Hintergrund das "neue" TLF 8/18 auf Unimog Fahrgestell.

Klein Wesenberg. „Wir haben lange gesucht und sind dann im niederländischen Nijmegen fündig geworden“, sagt Gemeindewehrführer Hans-Joachim Möller. Dort haben die Feuerwehrleute das Auto für etwa 26.000 Euro gekauft. Anschließend wurde das 37-Jahre alte Löschfahrzeug dann vom Schwerlastservice Zietz, der seinen Sitz in Klein Wesenberg hat, per Tieflader überführt. „Das hat die Firma Zietz gesponsert und wir sind dafür sehr dankbar“, sagte Möller. In vielen Stunden haben die Gerätewarte Julian Lohmann und Matthias Potratz mit den Mitgliedern der Wehr in Eigenleistung noch einige Details verbessert und einige Schönheitsreparaturen durchgeführt. Eine Rundum-LED-Beleuchtung für den nächtlichen Einsatz, eine Rückfahrkamera und eine Einrichtung, mit der 540 Meter gekuppelter Druckschlauch während der Fahrt verlegt werden kann, gehören dazu.

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„Der Gemeinderat hatte das von uns erarbeitete Drei-Fahrzeug-Konzept genehmigt und das Geld für die Anschaffung bereitgestellt“, erklärt Möller. Dieses besondere Fahrzeug stelle eine deutliche Erleichterung bei Einsätzen dar. Immerhin könne man nun jede beliebigen Stelle an der Trave erreichen, um von dort Wasser zu pumpen. Natürlich wissen die Mitglieder der Feuerwehr Klein Wesenberg sehr wohl, dass sie mit diesem 136 PS starken und absolut geländefähigen Unimog auch schwierigstes Gelände durchfahren können. Diese Fahrzeuge mit der Bezeichnung TLF 8-18 W, wobei das "W" für Waldbrand steht, wurden nach der Waldbrandkatastrophe in Niedersachsen gebaut. Sogar aus einer Dachluke im Führerhaus heraus kann man einen Brand bekämpfen.

„Wir können mit diesem geländegängigen Fahrzeug einfach unseren Gegebenheiten hier in der Gemeinde und der Umgebung viel besser gerecht werden“, erklärte Wehrführer Möller. Hinzu komme, dass das Fahrzeug mit drei Mann Beatzung unterwegs ist und einen Wassertank von 1800 Litern hat. Bei einer aktuellen Tagesverfügbarkeit von etwa sechs Einsatzkräften könnten die drei Mann Besatzung das Löschfahrzeug komplett allein bedienen.

Bürgermeister Herbert David wünschte den Mitgliedern der Wehr stets eine gesunde Heimkehr und wenig Einsätze. Amtswehrführer Bernd Link (Ahrensfelde) bot sich selbst als Maschinist und Fahrer des Fahrzeugs an.

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jeb

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