3G, 2G oder 2G plus: Was gilt für Teilnehmende bei Shows wie „Dschungelcamp“, „GNTM“ und Co.?

Wer Heidi Klums „Germany's Next Topmodel“ 2022 werden will, muss sich an die 2G-plus-Regelung halten.

In vielen Bereichen gelten in Deutschland mittlerweile strenge Regeln: So bekommen etwa in der Gastronomie nur geimpfte und genesene Menschen mit einem zusätzlichen Test Zutritt. Bei großen TV-Produktionen, bei denen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Teil über Wochen Zeit gemeinsam miteinander verbringen, ist das hingegen nicht einheitlich geregelt, sondern unterscheidet sich bei Sendern und Produktionen.

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Bei Pro Sieben gilt für alle 2G plus

Der Sender Pro Sieben setzt etwa strengere Maßstäbe an als Konkurrent RTL. „Bei allen unseren Produktionen gilt 2G plus mit täglicher Testung – sowohl für Zuschauer:innen als auch für Protagonist:innen“, sagt Sendersprecher Christoph Körfer dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Das gilt also auch für die großen Formate wie „Germany‘s Next Topmodel“, deren nächste Staffel ab dem 3. Februar zu sehen ist, und die aktuell laufende Sendung „The Masked Dancer“. „Teilnehmer:innen vor der Kamera werden zusätzlich regelmäßig PCR-getestet“, ergänzt Körfer. Die Maßnahmen würden zudem permanent den aktuellen Gegebenheiten angepasst.

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Fürs „Dschungelcamp“ braucht man nicht zwingend eine Impfung

Beim RTL-„Dschungelcamp“ hingegen, das am 21. Februar startet, müssen die Kandidatinnen und Kandidaten nicht zwingend geimpft oder genesen sein – über den Impfstatus dürften sie nichts sagen, sagt Frank Rendez von RTL dem RND. Er erklärt stattdessen: „Die Stars sind PCR-getestet angereist und waren alle in Quarantäne. Damit ist garantiert, dass sie coronafrei sind, wenn sie ins Camp einziehen.“ Das entspreche den behördlichen südafrikanischen Einreisebestimmungen.

Er betont zudem, dass das gesamte Team, sowohl das aus Deutschland angereiste als auch die südafrikanische Crew, „vor Ort in einer Bubble leben und arbeiten wird“. Das Team sei komplett doppelt geimpft und mittlerweile vielfach auch geboostert. Jeder, der das Produktionsgelände betrete, werde regelmäßig mit PCR- und Antigentests getestet.

Für Verwirrung sorgte in dem Zusammenhang die Meldung am Donnerstag, dass Dschungelkandidatin Christin Okpara wegen „Unstimmigkeiten zum Impfstatus“ gegen die neue Kandidatin Jasmin Herren ausgetauscht wurde. Diese seien „in der Kürze der Zeit nicht mehr zu klären“, wurde RTL-Unterhaltungschef Markus Küttner am Donnerstag auf RTL.de zitiert. Die Unstimmigkeiten reichten für den Sender, um Konsequenzen zu ziehen, so Küttner. Am Freitagvormittag erläuterte RTL-Sprecher Frank Rendez dem RND dann den Hintergrund: „Ob sie geimpft ist oder nicht, ist an der Stelle nicht das Problem“, sagt er. Schließlich brauchen die Promis keine Impfung für die „Dschungelcamp“-Teilnahme. „Es besteht der berechtigte Verdacht, dass sie gegenüber der Produktion falsche Aussagen hinsichtlich der Impfung gegen das Coronavirus getroffen hat“, erklärt er weiter.

RTL hält sich an jeweilige Landesverordnungen

Bei der neuen RTL-Staffel „Let‘s Dance“, die am 18. Februar startet, gilt hingegen 2G plus – sowohl für das Studiopublikum als auch für die Promis und Profitänzer und -tänzerinnen, wie RTL-Sprecher Claus Richter dem RND mitteilt. Es werde sich grundsätzlich bei den Regelungen für die Shows an die jeweiligen Landesverordnungen und die Hygienekonzepte der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) gehalten.

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