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Zum Schutz der Mitarbeitenden

Um Mitarbeiter zu schützen: „Washington Post“ verzichtet künftig auf Namens­nennung bei Artikeln aus Russland

Der Newsroom der „Washington Post“.

Wegen eines neuen russischen Gesetzes, dass die Verbreitung von kritischen Informationen über Putins Krieg gegen die Ukraine unter Strafe stellt, stoppen verschiedene internationale Medien ihren Arbeit in Russland. Die „Washington Post“ schlägt einen anderen Weg ein, um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen: Sie wird künftig keine Namen von Autorinnen und Autoren nennen, die ihre Artikel in Russland schreiben.

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„Ich bin schon eine Weile dabei. So etwas habe ich noch nie gesehen“, schreibt Paul Farhi von der „Washington Post“ auf seinem Twitter-Account.

Eine Stunde später spezifiziert er seine Aussage und verweist auf einen Fall während des ersten Golfkriegs, in dem eine Reporterin untertauchen musste und ihre Reportagen ohne Namens­nennung veröffentlichte.

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Einschränkung der freien Meinungs­äußerung

Russlands Präsident Wladimir Putin unter­zeichnete am Freitag­abend mehrere Gesetze zur weiteren Einschränkung der freien Meinungs­äußerung in Russland, mit denen unabhängige Medien­bericht­erstattung weiter beschnitten wird. Bis zu 15 Jahre Haft drohen demnach für die Verbreitung von angeblichen „Falsch­informationen“ über die russischen Streit­kräfte. Strafen drohen auch jenen, die öffentlich die Armee „verunglimpfen“. Das russische Parlament hatte zuvor einer entsprechenden Gesetzes­änderung zugestimmt.

Als Reaktion darauf stoppten internationale Medien wie die US-Sender CNN und CBS News oder die Nachrichtenagentur Bloomberg, ihren Sende­betrieb in dem Land. Auch ARD und ZDF kündigten am Samstag an, ihre Berichterstattung aus Moskau vorerst einzustellen.

RND/lka mit dpa

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