14 coronainfizierte „Gorch Fock“-Crew­mitglieder in Hamburg gelandet

Das Segelschulschiff „Gorch Fock" liegt im Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa.

Hamburg. 14 mit Corona infizierte Crew­mitglieder des Segel­schul­schiffs „Gorch Fock“ sind von den Kanaren aus nach Deutschland geflogen worden. Gemeinsam mit dem Sanitätsdienst der Bundeswehr seien die Covid-Patienten in einem Spezial­flugzeug A310 Medevac von Teneriffa nach Hause gebracht worden, sagte ein Luftwaffen­sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Samstag.

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Am Abend landete der Airbus in Hamburg-Fuhlsbüttel. Ein dpa-Fotoreporter beobachtete, wie Personen in Zivil­kleidung und Uniformen aus dem Luftwaffen­flugzeug stiegen. Auf dem Rollfeld standen ein Bundes­wehr­bus, ein Notarzt- und ein Rettungswagen bereit. Mit dem Bus ging es dann auf die Autobahn 7 Richtung Norden.

Die Corona-Infektionen bei der Stamm­besatzung der „Gorch Fock“ hatten den Beginn der ersten Ausbildungsfahrt des Segel­schul­schiffs nach jahrelanger Restaurierungs­pause verzögert. Die Bark liegt derzeit im Hafen von Santa Cruz auf der Kanareninsel Teneriffa. Die Anreise der Offiziers­anwärterinnen und -anwärter für die vorgesehene Ausbildungs­fahrt musste verschoben werden.

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Anfang Oktober war der runderneuerte Dreimaster nach jahrelanger Werftzeit nach Kiel zurückgekehrt. Die Kosten für die Sanierung waren in den vergangenen Jahren von zunächst geplanten zehn auf 135 Millionen Euro gestiegen. Im Heimathafen Kiel werden Schiff und Crew im März zurück­erwartet.

RND/dpa

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