Erneute Schießerei in Kalifornien

18-Jähriger stirbt durch Schüsse bei Musikvideo-Dreh

(Symbolbild)

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Oakland. Durch Schüsse bei einem Musikvideo-Dreh an einer Tankstelle im kalifornischen Oakland sind ein Mensch getötet und vier weitere verletzt worden. Der Vorfall könnte in einem Zusammenhang mit Bandenkriminalität stehen, teilten die Behörden am Dienstag mit. Als der Videodreh gelaufen sei, hätten am Montagabend (Ortszeit) mehrere Schützen in verschiedene Richtungen gefeuert, sagte der amtierende Polizeichef von Oakland, Darren Allison, vor Reportern. Ums Leben kam dabei ein 18-Jähriger.

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Allison sprach von einer möglichen gezielten Attacke. Am Tatort seien Patronenhülsen aus halbautomatischen Pistolen, Gewehren und anderen Waffen gefunden worden.

Ein von der Zeitung „East Bay Times“ veröffentlichtes Foto von den Patronenhülsen legte nahe, dass mindestens 19 Schüsse abfeuert worden sein müssen. Laut der Polizei hielten sich rund 40 bis 50 Personen für den Videodreh an der Tankstelle auf. Zunächst war von acht Schusswaffenopfern die Rede gewesen, darunter der getötete Teenager. Doch korrigierte die Polizei am Dienstag ihre Angaben und erklärte, drei weitere Menschen seien bei einem Autounfall verletzt worden, als sie vom Tatort geflüchtet seien.

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Serie von Waffengewalt setzt sich fort

Wenige Stunden vor dem Vorfall in Oakland erschoss ein Farmarbeiter laut der Polizei in zwei Agrarbetrieben am Rande der kalifornischen Gemeinde Half Moon Bay sieben Menschen. Später wurde der Verdächtige auf einem Parkplatz eines Sheriffbüros gefasst. Erst am Samstagabend hatte es in einem Tanzclub in Monterey Park im Bezirk Los Angeles County einen Schusswaffenangriff mit elf Toten gegeben.

RND/AP

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