Blinder Vater trägt behinderten Sohn durch die „Dorian“-Fluten

Auf der Insel Abaco hat Hurrikan „Dorian“ gewaltige Schäden hinterlassen.

Auf der Insel Abaco hat Hurrikan „Dorian“ gewaltige Schäden hinterlassen.

Nassau. Mindestens 43 Menschen sind auf den Bahamas durch Hurrikan „Dorian“ ums Leben gekommen, Hunderte – manchen Berichten zufolge sogar Tausende – werden noch vermisst. Auch Brent Lowe musste sich und seinen Sohn vor dem Wirbelsturm in Sicherheit bringen. Was seine Geschichte, über die als erstes die „New York Times“ berichtete, so besonders macht: Der 49-Jährige ist blind, sein Sohn (24) behindert und an den Rollstuhl gefesselt.

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Lowe hielt sich mit seinem Sohn, der an infantiler Zerebralparese leidet, seiner Schwägerin, anderen Verwandten und Nachbarn in seinem Haus auf Abaco auf, als der Hurrikan über die Insel zog. Dann riss „Dorian“ das Dach des Gebäudes weg, ein neuer, sicherer Ort musste gefunden werden. „Zu dem Zeitpunkt gab es schwere Regenfälle“, berichtete Lowe dem US-Sender CNN. „Ich habe meinen Sohn genommen, auf meine Schultern gehoben, dann sind wir raus. Das Wasser hat mir bis zum Kinn gereicht. Ich hatte riesige Angst.“

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„Wir brauchen Hilfe“

Es begann ein fünfminütiger Fußmarsch durch die Fluten zum Haus eines Nachbarn – der fühlte sich allerdings viel länger an, wie Lowe berichtete. Dort angekommen, harrte die Familie aus, bis Rettungskräfte sie in eine Notunterkunft brachten.

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Wie es mit Brent Lowe und seinem Sohn weitergeht, ist unklar. „Ich bin 49 Jahre alt, mein Sohn ist 24. Seit elf Jahren bin ich behindert. In all der Zeit habe ich nie jemanden um irgend etwas gebeten. Aber wir brauchen ein neues Zuhause. Wir brauchen Hilfe“, sagte er CNN.

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RND/seb

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