Extreme Temperaturen

Hitzewelle in Deutschland und Europa: die Lage im Überblick

Ein öffentliches Thermometer im Zentrum von Sevilla (Spanien) zeigt eine Temperatur von 49 Grad Celsius an.

Ein öffentliches Thermometer im Zentrum von Sevilla (Spanien) zeigt eine Temperatur von 49 Grad Celsius an.

Berlin. Eine erneute Hitzewelle rollt in den kommenden Tagen auf Deutschland zu, ab kommender Woche sind Temperaturen bis zu 40 Grad möglich. Aber auch einige beliebte Reiseziele der Deutschen sind von Extremtemperaturen betroffen. Eine Prognose, wie das Wetter in Europa in den kommenden Tagen wird.

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Deutschland: Hierzulande könnte das Thermometer ab Mitte des Monats die 40‑Grad-Marke knacken. In Nordrhein-Westfalen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und im westlichen Bayern soll es besonders heiß werden. Deutlich angenehmer sollen die Temperaturen hingegen im Osten Deutschlands sowie in den Küstenregionen werden, sagt Britta Siebert-Sperl vom Wetterdienst Wetterkontor. Entwarnung gibt es erst zum Ende des Monats: Ab dem 25. Juli soll es flächendeckend wieder abkühlen.

Spanien: Auch die Iberische Halbinsel ächzt diese Woche wieder unter Temperaturen von teils deutlich über 40 Grad – und das nur rund drei Wochen nach der ersten schlimmen Hitzewelle. Die neue Hitzeperiode werde zwischen Dienstag und Donnerstag mit Temperaturen von bis zu 44 Grad ihren Höhepunkt erreichen, warnte der Wetterdienst Aemet. In 13 von insgesamt 17 der sogenannten Autonomen Gemeinschaften galten am Dienstag die Alarmstufen Gelb, Orange und teilweise auch Rot. Betroffen waren auch das Zentrum und der Südwesten der Urlaubsinsel Mallorca mit dem Ballermann, wo am Dienstag laut Aemet bis zu 36 Grad im Schatten zu erwarten waren.

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Ein Junge kühlt sich vor der Hitze mit einem Wasserdampfdiffusor vor einem Restaurant in der Alcalá-Straße.

Ein Junge kühlt sich vor der Hitze mit einem Wasserdampfdiffusor vor einem Restaurant in der Alcalá-Straße.

In den Städten suchten die Menschen bereits in Brunnen, Eisdielen und vollklimatisierten Einkaufszentren Zuflucht vor der Hitze, wie Medien berichteten. In Madrid zum Beispiel sollte die Quecksilbersäule am Dienstag auf 39 Grad, am Mittwoch auf 41 und am Donnerstag sogar auf 42 Grad klettern. Im Tajo-Tal südwestlich der Hauptstadt wurden für Donnerstag 44 Grad vorhergesagt. Etwas angenehmer sollte es an den nächsten Tagen laut Aemet mit Höchsttemperaturen zwischen 25 und 35 Grad nur direkt an der Atlantik- sowie an der Mittelmeerküste bleiben.

Portugal: Bereits am Samstag hatte eine Hitzewelle mit Temperaturen von teils über 40 Grad begonnen, die mindestens bis Donnerstag andauern soll. Erst zum Ende des Monats kühlt es etwas ab. Dann solle es laut aktuellen Prognosen „nur noch“ um die 30 Grad geben.

Italien: Italien leidet seit Wochen unter Hitze und Trockenheit. Vor allem im Norden hat es in diesem Jahr viel zu wenig geregnet, sodass Flüsse und Seen deutlich weniger Wasser als üblich führen. In fünf Regionen im Norden wurde der Notstand ausgerufen. Für Touristinnen und Touristen dürften die Auswirkungen derzeit aber kaum spürbar sein. Dennoch: Manche Städte drehten einen Teil der Springbrunnen ab oder schränkten die Wassernutzung ein.

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Griechenland: In Griechenland hat sich die Lage nach langer Dürre Anfang des Monats etwas entspannt. In fast allen Regionen des Landes fielen vergangenes Wochenende starke Regen­fälle. Diese Entspannungsphase werde jedoch nur wenige Tage dauern, hieß es. Vom 18. Juli an sollen vor allem im Süden des Landes die Thermometer Werte von mehr als 40 Grad zeigen.

Rekordtemperaturen um die 40 Grad: Europa leidet unter extremer Hitze

Die Hitzewelle hatte Westeuropa über das Wochenende fest im Griff.

Frankreich: In Frankreich sollen mit der Hitzewelle die Temperaturen in dieser Woche auf knapp 40 Grad steigen. Zahlreiche Waldbrände musste die Feuerwehr bereits bekämpfen, angesichts der Trockenheit werden weitere Brände befürchtet. Etliche Waldgebiete wurden für Besucherinnen und Besucher gesperrt, die Stadt Nîmes sagte aus Vorsicht das Feuerwerk am Nationalfeiertag, dem 14. Juli, ab. In einzelnen, zumeist kleinen Kommunen gab es Probleme mit der Trinkwasserversorgung.

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Großbritannien: Der britische Wetterdienst veröffentlichte eine Hitzewarnung, die bis zur Nacht zum nächsten Montag in weiten Teilen des Landes gilt. Erwartet würden Temperaturen bis weit in den 30‑Grad-Bereich hinein, betonte die Behörde.

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RND/dpa/ap

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