Herzstück der britischen Kronjuwelen

Edwardskrone muss vor Krönungszeremonie von Charles III. vergrößert werden

Die Edwardskrone muss für den neuen britischen König Charles III. umgearbeitet werden.

Die Edwardskrone muss für den neuen britischen König Charles III. umgearbeitet werden.

London. Die britische Königskrone ist zur Vorbereitung auf die Krönung von Charles III. (74) aus dem Tower in London geholt worden. Wie der Buckingham-Palast in der Nacht zum Sonntag mitteilte, soll die Edwardskrone für die Zeremonie am 6. Mai 2023 umgearbeitet werden. Nach dpa-Informationen muss der Umfang der Krone für Charles vergrößert werden.

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Die aus purem Gold gefertigte und mit Edelsteinen wie Rubinen, Amethysten, Saphiren besetzte Krone gilt als Herzstück der britischen Kronjuwelen im Tower. Sie wurde 1661 als Ersatz für die im englischen Bürgerkrieg kurz zuvor eingeschmolzene originale Krone des letzten angelsächsischen Königs Edward the Confessor (gest. 1066) angefertigt.

Noch unklar, mit welcher Krone Camilla gekrönt wird

Die Edwardskrone wird traditionell zur Krönung britischer Monarchen verwendet. Sie wurde auch von der im September gestorbenen Queen Elizabeth II. bei deren Krönung im Jahr 1953 getragen. Charles werde im Rahmen der Zeremonie aber auch die Imperial State Crown tragen, ließ der Palast wissen. Diese Krone war bei den Trauerfeierlichkeiten für die Queen auf deren Sarg platziert worden.

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Unklar blieb zunächst, ob Königsgemahlin Camilla, die bei der Zeremonie ebenfalls gekrönt werden soll, die zuletzt von Queen Mum getragene Krone aufgesetzt bekommt. In die Krone der Mutter von Queen Elizabeth ist der aus Indien stammende weltberühmte Diamant Kohinoor eingearbeitet.

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Einem Medienbericht zufolge hatten sich Vertreter der indischen Regierungspartei BJP kritisch zu einer möglichen Verwendung der Krone geäußert. Das könne Erinnerungen an die Kolonialzeit wecken, so die Bedenken, berichtete die britische Zeitung „The Telegraph“ kürzlich. Der Palast teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Wochenende mit, eine Entscheidung dazu stehe noch aus.

RND/dpa

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