Haft, Geldstrafe und Peitschenhiebe

Iran: Zwei schwedische Touristen wegen Drogenbesitz zu Haftstrafe verurteilt

Foto: Mehrere Kilo Marihuana und Amphetamine, Kokain (Bild), Haschisch und Ecstasy-Tabletten sowie einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag beschlagnahmte die Polizei am Sonnabendmorgen in Kiel.

Zwei schwedische Touristen sind im Iran zu mehrjährigen Haftstrafen und hohen Geldstrafen verurteilt worden - wegen Drogenbesitzes. (Symbolbild)

Teheran. Die iranische Justizbehörde hat die hohen Haftstrafen gegen zwei schwedische Touristen bestätigt. „Die beiden schwedischen Staatsbürger wurden im Februar 2020 wegen Drogenbesitz am IKA Flughafen in Teheran verhaftet und zu Haft- und Geldstrafen verurteilt“, sagte Justizsprecher Massud Setajeschi am Dienstag.

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Bei einem der beiden waren demnach bei seiner Abreise 9800 Gramm Opium entdeckt worden. Er wurde zu 8 Jahren Gefängnis, 60 Peitschenhieben und einer Geldstrafe von etwa 5000 Euro verurteilt, so der Sprecher laut Nachrichtenagentur IRNA. Bei dem anderen Mann waren mehr als 21.000 Aufputschtabletten ausfindig gemacht worden. Er muss den Angaben nach für fünf Jahre in Haft und bekam eine Geldstrafe von umgerechnet 30.000 Euro auferlegt. Im Iran wird Drogenbesitz in hohen Mengen mit der Todesstrafe geahndet.

RND/dpa

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