Von tonnenschwerem Bauteil erschlagen: Arbeiter stirbt bei Brückenbauarbeiten nahe Hannover

Ein sechs Tonnen schweres Bauteil stürzte auf zwei Arbeiter.

Ein sechs Tonnen schweres Bauteil stürzte auf zwei Arbeiter.

Hannover. Bei Bauarbeiten an einer neuen Fußgängerbrücke in Seelze bei Hannover ist am Dienstagnachmittag ein Mensch getötet und ein weiterer schwer verletzt worden. Das berichten die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ und die „Neue Presse“.

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Ein bereits aufgestellter Stützpfeiler habe sich am Dienstagnachmittag gelöst und den Mann unter sich begraben, teilte die Polizei mit. Er starb noch am Unfallort. Ein weiterer Arbeiter wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Zur Identität der beiden Verunglückten lagen der Polizei zunächst noch keine Angaben vor.

Den Berichten zufolge fiel beim Einsetzen einer Stahlpylone das Bauteil um und traf dabei die beiden Arbeiter, die sich zu Montagearbeiten im Korb einer Arbeitsbühne befanden. Dabei wurden ein Arbeiter getötet und sein Kollege eingeklemmt.

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Oberbürgermeister reagiert mit „großer Bestürzung“

Der Bau der Brücke über die Leine hatten erst am Dienstag begonnen. Zuvor waren an der Stelle Vorbereitungen dafür getroffen worden. Zum Heben des beschädigten Brückenteils und für die Bergung des tödlich verunglückten Bauarbeiters musste ein Kran eingesetzt werden. Am Abend teilte die Polizei mit, die Bergungsmaßnahmen würden voraussichtlich noch mehrere Stunden dauern.

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) reagierte mit „großer Bestürzung“ auf den Unfall an der Stadtgrenze zu Seelze. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des Verstorbenen und des Schwerverletzten. Wir als Bauherrin unterstützen die Ermittlungen in vollem Umfang und kooperieren eng mit den beteiligten Behörden, um aufzuklären, wie es zu diesem tragischen Unglück kommen konnte“, erklärte Onay.

RND/seb/dpa

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