Waffen für die Ukraine

Auf einen Meter genau: Bundesregierung genehmigt Lieferung von Vulcano-Granaten

Eine Panzerhaubitze 2000 (kurz PzH 2000) der Bundeswehr fährt während der Übung „Wettiner Heide“ auf dem Übungsplatz (Archivbild).

Eine Panzerhaubitze 2000 (kurz PzH 2000) der Bundeswehr fährt während der Übung „Wettiner Heide“ auf dem Übungsplatz (Archivbild).

Berlin. Einem aktuellen Medienbericht zufolge hat die Bundesregierung jüngst die Lieferung hochpräziser Vulcano-Geschosse an die Ukraine genehmigt. Laut einer neuen Liste der Waffenlieferungen an das umkämpfte Land steht die Anzahl der zu liefernden Munition bereits fest – nur das genaue Lieferdatum noch nicht.

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Die Munition für Panzerhaubitzen trifft laut dem Bericht des Nachrichtenportals „welt.de“ Ziele in 70 bis 80 Kilometern auf einen Meter genau. Damit sei die Waffe eine der weltweit zielgenausten Artilleriemunitionen, hieß es weiter. Rund 255 Granaten sollen nun direkt vom Hersteller an die Ukraine geliefert werden. Die Bundeswehr selbst könnte die Geschosse nicht weitergeben – sie besitzt die Hightechmunition noch nicht.

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Punktgenaue Angriffe

Die Vulcano-Munition könnte die Reichweite der ukrainischen Truppen vervielfachen, punktgenaue Angriffe wären damit auch über große Distanzen möglich. Derzeit führt das ukrainische Militär Präzisionsangriffe auf die russischen Truppen vor allem mit dem mobilen US-Raketenwerfersystem Himars durch. Damit werden vor allem russische Munitionslager oder Militärstützpunkte ins Visier genommen.

Wann genau die Hightechmunition an die Ukraine geliefert werden soll, ist derweil nicht bekannt – aus Sicherheitsgründen.

RND/ag

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