Möglicher Bouffier-Nachfolger

Boris Rhein ist wieder Hoffnungsträger der hessischen CDU

Boris Rhein (CDU), Präsident des Hessischen Landtags (Archivbild)

Boris Rhein (CDU), Präsident des Hessischen Landtags (Archivbild)

Wiesbaden. Boris Rhein galt schon in jungen Jahren als Überflieger und Hoffnungsträger der hessischen CDU. Bereits im Alter von 27 Jahren wurde der Jurist erstmals in den hessischen Landtag gewählt. Mit 38 Jahren übernahm Rhein das Amt des hessischen Innenministers.

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Dass die Karriere des gebürtigen Frankfurters aber nicht fortwährend steil nach oben ging, lag ausgerechnet an den Wählern in seiner Heimatstadt: Bei der Stichwahl um den Frankfurter Oberbürgermeisterposten verlor Rhein 2012 überraschend gegen den SPD-Mann Peter Feldmann.

Entlastungspaket: Hessens Ministerpräsident äußert deutliche Kritik

Nach Hessens Ministerpräsident gehe das Paket stark zulasten der Länder und zudem erreiche die Hilfen zum Teil jene nicht, die sie am meisten nötig hätten.

Der zweifache Vater und begeisterte Rennradfahrer verschwand nach der Niederlage aber nicht in der politischen Versenkung. Im Jahr 2014 wurde Rhein zum Wissenschaftsminister in die schwarz-grüne Landesregierung berufen. Seit Januar 2019 ist er Präsident des hessischen Landtags.

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Empathisch und ausdrucksstark

Zu seinem Antritt kündigte der verheiratete Katholik an, in dem Amt auch politisch wirken zu wollen. Mit empathischen und ausdrucksstarken Reden im Parlament gegen Rassismus, rechtsextremistisches Gedankengut und Antisemitismus setzte der mittlerweile 50-Jährige dies um.

Den Respekt, den sich Rhein in seiner Amtszeit als Landtagspräsident nicht nur in den eigenen Reihen, sondern fraktionsübergreifend erarbeitet hat, gilt als ein entscheidender Punkt für die Nachfolge von Volker Bouffier als hessischer Ministerpräsident und künftiger CDU-Landesvorsitzender. Als Vertrauter von Bouffier gilt Rhein nicht.

Boris Rhein tritt stets sehr eloquent auf, gerne auch mal mit lockeren und ironischen Bemerkungen. Er gilt als konservativer Politiker und soll die hessischen Christdemokraten im anstehenden Landtagswahlkampf für die Stimmabgabe im Herbst nächsten Jahres anführen.

RND/dpa

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