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„Dazu können wir nicht schweigen“: Deutsche Botschaft in Südafrika widerspricht russischen Diplomaten

Mitglieder der ukrainischen Vereinigung Südafrikas versammeln sich vor der russischen Botschaft in Pretoria zu einem Protest.

Pretoria. Mit deutlichen Worten hat sich die deutsche Botschaft in Südafrika auf Twitter zum Krieg in der Ukraine positioniert. Zuvor hatte sich die russische Botschaft bei südafrikanischen Einzelpersonen und Organisationen für die Unterstützung bei ihrem Krieg bedankt. Dabei behauptete die Auslandsvertretung, dass Russland heute wie vor 80 Jahren den Nazismus bekämpfe. Diese Aussage wollten die Diplomaten aus Deutschland nicht so stehen lassen.

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Unter dem Tweet schrieben sie: „Sorry, aber dazu können wir nicht schweigen, das ist einfach viel zu zynisch. Was Russland in der Ukraine tut, ist das Abschlachten von unschuldigen Kindern, Frauen und Männern für den eigenen Vorteil.“ Das sei definitiv kein „Kampf gegen den Nazismus“.

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User loben Reaktion der Deutschen Botschaft in Südafrika

Die kritische Reaktion hatte am Samstagabend fast 40.000 Likes und fast 9000 Retweets. Zahlreiche User loben die klaren Worte der deutschen Botschaft in Südafrika.

Südafrika hatte sich bei der UN-Resolution gegen Russlands Krieg in der Ukraine gemeinsam mit 18 weiteren afrikanische Länder enthalten. Das Land sei zwar „tief besorgt“ über die Eskalation und deren Folgen, aber die Resolution könnte den Keil noch tiefer zwischen die Akteure treiben, hieß es.

Seitdem wächst die Kritik an Pretorias schwachem Russland-Kurs. Vor allem Intellektuelle, Politiker und Diplomaten haben sich dagegen gestellt.

RND/ar/dpa

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