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Kommentar

Die Homeofficepflicht endet – das Thema ist damit aber nicht erledigt

Wie geht es weiter beim Thema Homeoffice?

Berlin. Bye-bye, Homeoffice­pflicht, willkommen, Eigenverantwortung. In der Pandemie gab es zwischenzeitlich eine gesetzliche Vorgabe: Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber musste Homeoffice anbieten, wenn der Job dafür geeignet ist. Und Arbeit­nehmerinnen und Arbeitnehmer waren gehalten, dieses Angebot auch anzunehmen. Damit ist in der neuen Woche Schluss – und das ist auch richtig so.

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Keine Frage, die gesetzliche Vorgabe war sinnvoll. Die Wirtschaft sollte auf diese Weise besser zum Kampf gegen Corona beitragen – auch mit dem Ziel, erneute Schulschließungen zu vermeiden. An diesem Punkt in der Pandemie sind wir jetzt nicht mehr. Die Vorgabe kann und muss also fallen.

Kluge Reaktion der Arbeitgeber

Schon jetzt zeigt sich, wie klug viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit der neuen Situation umgehen. Da die Omikron-Welle noch nicht vorbei ist, setzen viele weiter auf das Angebot von Homeoffice. Die neue Arbeitsschutz­­verordnung trägt Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern ohnehin auf, Hygiene­konzepte umzusetzen. Alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die sich nicht infizieren, helfen dem Unternehmen.

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Der Großversuch mit dem Homeoffice in der Pandemie wird unsere Arbeitswelt dauerhaft verändern. Zahlreiche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, auch künftig zeitweise nutzen. Für viele wird dies ein normaler Teil von Jobverhandlungen werden. Auch die Tarifpartner sind gefragt, gemeinsam Modelle zu finden.

Der Plan der Ampel­koalition, im Lauf der Legislatur­periode einen Erörterungs­anspruch in Sachen Homeoffice einzuführen, ist maßvoll und klug. Wer Autos montieren muss, wird auch künftig nicht zu Hause arbeiten können. Diejenigen, die ihren Job von dort aus erledigen könnten, sollen den Anspruch haben, dass der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin sich mit ihrem Wunsch auseinandersetzt und eine begründete Antwort gibt – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das überfordert niemanden. Ein kluger Umgang mit dem Homeoffice wird sowieso immer selbstverständlicher werden.

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