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In TV-Sendung „Maischberger“

Ehemaliger deutscher Botschafter in Moskau: „Putin kämpft in der Ukraine um seine eigene Macht“

Rüdiger von Fritsch war von 2014 bis 2019 deutscher Botschafter in Moskau.

Viele blickten mit Sorge am vergangenen Montag auf die große Militärparade zum „Tag des Sieges“ in Moskau. Der ehemalige Botschafter Deutschlands in Moskau, Rüdiger von Fritsch, hat in Putins Rede an diesem Tag eine „Rede der Ratlosigkeit“ gesehen, wie er am späten Dienstagabend bei „Maischberger“ in der Talkshow sagte. „Man merkt, wie er auch Scheu hat vor einer möglichen Reaktion im Land auf diesen Krieg“, analysiert er.

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Er glaubt, dass Putin zwei Kriegsziele hatte – und ein drittes persönliches hinzugekommen sei. „Er will die Ukraine unterjochen, er will bestimmen, wohin die Ukraine geht“, nennt von Fritsch das erste Kriegsziel aus seiner Sicht. „Er will Europa schwächen, er will die Friedensordnung Europas ändern“, nennt er ein zweites, und ist sich sicher: „Daran wird er festhalten wollen, so wenig wahrscheinlich das geworden ist.“ Mittlerweile sei aber auch ein drittes dazugekommen: „Putin kämpft in der Ukraine um seine eigene Macht inzwischen“, meint der ehemalige Botschafter.

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Ehemaliger Botschafter analysiert auch Lawrows Verhalten

Zu Russlands Außenminister Lawrow und dessen Aussagen sagt von Fritsch: „Russland hat kein Interesse, diesen Krieg eskalieren zu lassen in einen Konflikt mit uns.“ Er glaubt, dass Putin den Krieg bis zu einem russischen Sieg oder einer „Pattsituation, (...) in der beide einen Waffenstillstand beschließen“, weiterführen werde.

RND/hsc

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