Krieg gegen die Ukraine

„Eine Frage von Leben und Tod“: Borrell kündigt gegen Russland schärfste EU-Sanktionen an

Josep Borrell, Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, spricht während einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit anderen G7-Kollegen im französischen Außenministerium.

Josep Borrell, Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, spricht während einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit anderen G7-Kollegen im französischen Außenministerium.

Brüssel. Das neue EU-Sanktionspaket gegen Russland wird nach Angaben des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell das weitreichendste werden, das die Staatengemeinschaft je beschlossen hat. Er sprach am Donnerstag in Brüssel von „einer der dunkelsten Stunden Europas seit dem Zweiten Weltkrieg“.

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Der EU-Krisengipfel am Donnerstagabend werde sich darauf verständigen, das schärfste und härteste Sanktionspaket anzunehmen, das man je umgesetzt habe. Die russische Führung werde nie da gewesener Isolation gegenüberstehen.

Zugang zu Schlüsseltechnologien stoppen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zufolge sollen die neuen Sanktionen den Zugang russischer Banken zu den europäischen Finanzmärkten stoppen. Zudem sollen russische Vermögenswerte in der EU eingefroren werden, und wichtigen Sektoren der russischen Wirtschaft soll der Zugang zu Schlüsseltechnologien und Märkten verwehrt werden.

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Borrell betonte: „Das ist keine Frage von Blöcken, das ist keine Frage diplomatischer Machtspiele. Es ist eine Frage von Leben und Tod. Es geht um die Zukunft unserer globalen Gemeinschaft.“

EU will der Ukraine helfen

Zugleich kündigte er an, dass die EU der Ukraine in dieser Situation sofortige Hilfe leisten werde. Zudem werde man Evakuierungsmaßnahmen unterstützen, etwa für eigene Mitarbeiter in den vom russischen Angriff betroffenen Gebieten.

RND/dpa

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